Buch 
5 (1839) Anhang enthaltend die botanische Kunstsprache in Form eines Wörterbuches / von Gottl. Wilhelm Bischoff
Entstehung
Seite
46
JPEG-Download
 

46

eonvexu8 6ornw8.

(Keimblätter) in grüne Blätter, wäbrend der Keimung, bei Oueur-dita, Ksplianus, 8part!>im und 6e»>sts.

eonvexn«, gewölbt oder konvex, was eine gleichförmige erhabeneWölbung bildet, die jedoch noch nicht einer Halbkugel gleich kommt,z. B. die Dolde bei ^nKelica ^ivWtris, das Blüthenlager von ^n-tliemis riAksceus, der Hut von ^Mtricua kascicularis.

«onvoiutivns , zusammengerollt (auch aufgerollt und überge-rollt) evnvok>tu8>' 1; wird bei Blättern in der geschlossenenKnospe oder bei Samenlappen gebraucht.

eonvolutu«, i) zusammengerollt oder tutenförmig (gerollt), wennein Blatt oder blattartiger Theil so gerollt ist, daß der eine Blatt-rand die Achse bildet und der Querdurchschnitt eine Schneckenliniedarstellt, wie die Blätter in der Knospe des Aprikvsenbanmes, die jun-gen Blätter von 6 a»na, die Blüthenscheide von maoilatum und6aiia aetiliopica; 2) so viel als zusammengedreht, wenn mehrerestiel - oder fadenförmige Theile nach einer Richtung bündelweise umeine gemeinschaftliche Achse sich drehen, z. B. die Fäden von Oscil-latoria kriesii.

eopioüus, zahlreich, in Menge vorhanden, niner« 8 U 8 .

Vvpulatio, I) die Koppeluug, die paarweise Verbindung der Fäden(vermittelst Qnerröhrchen oder Kniebeugungen) zur Bildung kei-munqssähiger Sporen bei und »iuuFeoiia; 2) das Kv-

puliren, eine Pfrvpfungsart, wobei das Pfropfreis mit dem Sub-jekte vermittelst genau aufeinander paffender Schnittflächen verbun-den wird.

«opulmu 8 , i) gekoppelt, durch Koppelung (s. Eopnlatio, i) verbunden;2) kopulirt, vermittelst auf einander passender Schnittflächen ge-pfropft (s. Lopulatio, 2).

eoracii», 8 , rabenschwarz, schwarz mit einem grünlichen Schein.

Oorculum, der Keim, Lmlirxou-

corüi!tu8, herzförmig, 1 ) breit eirund, am Grunde mit einem tiefenEinschnitte in der Mitte und zwei breiten gerundeten Lappen, z. B.das Blatt von Mlia paovikolia und 8 iäa Xbutilon; 2) am Grundeeben so beschaffen, aber sonst von verschiedener Gestalt, wo dann dieleztere noch besonders angegeben, und dann der Zusatzam Grundeherzförmig" (basi co,<latu 8 ) gemacht wird, z. B- bei OynanckumVinceloxienm. r

coil 1 iko,,»i 8 , herzförmig, seltner im Gebrauche und gewöhnlich gleichbe-deutend mit cvrclatus genommen, obwohl eigentlich mehr für körper-lich verdickte Formen paffend.

coria(-eu8 , lederartig, lederig, wenn dickhäutige Theile eine festeund zähe Konsistenz haben, dabei aber noch biegsam sind, z. B. dieBlätter von Ueüeoa Ikalix, Vinca minor, die Fruchthülle vonlbaAu»8)'lvatica und 0»8tsnea ve8ca.

corinviäe,i 8 , stielartig, besser stamm artig, wenn ein unter der Erdebefindlicher Theil einem über dem Boden befindlichen Stamme äh-nelt , wie der unterirdische Stock bei l,atl»aea Sguawaria. (Weniggebräuchlich.)

cormoüU 8 , stieltreibend, besser bestammt, mit einem Stamme überder Erde (s. 0 oomu 8 ) versehen.

0»ri»u8, der Stiel, richtiger Stamm, eigentlich nur der Stamm, soweit er über der Erde sich befindet, ziemlich einerlei mit LauüexL 8 cencleu 8 .