64
cli8tortu8 — Oorsum.
z. B. die Fruchthäufchen bei zVovdwardia; 2 ) deutlich, leicht wahr-nehmbar, und dann ziemlich gleichbedeutend mit manitä-sius oderselbst mit coiiüjiicuus.
llistvrtu«, verdreht, so gedreht, das; die eigentliche natürliche Richtungverändert wird.
üiurnus, 1 ) über Tag dauernd, was einen Tag (12 Stunden) währt;2 ) bei Tag, am Tage geschehend: tlos äiurnu«, eine Tagblüthe,die nur zur Tageszeit geöffnet ist.
<livsi-iest»8 , ausgesperrt, ausgespreizt, ausgespreitet, sprei-zend, wenn Theile von einander oder von ihrer gemeinschaftlichenAchse in einem stumpfen oder rechten Winkel abgehen, z. B. dieunteren Aeste von I>i»u8 al.ble8 und kudia rinctoi u»,, die Schenkeldes Griffels bei lleliantlius: auch ein mit solchen Aesten versehenerStamm oder Blüthenstand wird so genannt, z. B. die Rispe vondiütnns. (Wird auch mit ltivee^eiis verwechselt und oftgleichbedeutend mit pstenti.88imu8 genommen).
«liverxenü, I) a u s e i n a.n d er sah re n d, divergirend, wenn Theile anihren Spitzen weiter von einander entfernt sind als an ihrem Grunde,z. B. die Staubgefäße bei Oei^anum, H,^mu8 und H>-88opu8, dieAntherensäckchen bei und Llsdoit/.ia (der Gegensatz von
c»nniven8 und c»nv<-i-xen8>; 2 > ausgebreitet, in einem rechtenWinkel von der gemeinschaftlichen Achse abstehend, und dann gleich-bedeutend mit patenti88imu8, (auch mit divurieatus verwechselt),vivei-xeiiti-,, die Divergenz, der seitliche Abstand (Richtungswinkel)von nebeneinander oder übereinander stehenden (und dann in glei-cher Ebene liegend gedachten) Theilen.äivcesif«imi8 , verschicdengestaltet, andersgestaltet, von einemandern Theil in der Form abweichend; sollte nicht mit diffoimi«,ungleichförmig, verwechselt, ferner von vei8ikoemi8, wechselge-staltig, wohl unterschieden werden.
Vivi8!o, i) die Zertheilung eines Organs in Zipfel, Lappen u. s. w.;2 > die Abtheilung, eine größere Reihe von Gruppen, Klassen,Ordnungen, Familien u. s. w. des Gewächsreiches in manchenPflanzensystemen.
öivisus, abgetheilt, zertheilt, was überhaupt (durch Einschnitte,Nähte, Linien u. s. w.) abgetheilt ist.lloäees^nug, zwölfweibig, oder dodekagynisch, mit 12 Pistillen,z. B. die Blüthen bei 8empeevivu»,.üolIec»iMru8, zwölfmännig oder dodekandrisch, mit zwölf Staub-gefäßen, z. B. die Blüthen von 8empervivun> Vulkenii und 8. 80 -doliterum.
Voüran8, die (große) Spanne, der Raum zwischen der Spitze des aus-gestreckten Daumens und kleinen Fingers, — s Zoll.rloäi--lnticki8, spannenlang, d. h. eine große Spanne lang (s. vodraiw).«loladi-isoemi8 , hobelförmig; kolium dolabrikorme , ein zusammenge-drückt- (ungleich-) dreiseitiges Blatt, gegen die Spitze plötzlich ver-breitert, mit einer in starkem Bogen vorspringenden äußern Kante,wie bei lvle^emdi^antlismuin dolabrikoi-mc.doi-8-dis, auf dem Rücken eines Organes befindlich, z. B. der Nerv aufden Klappen der Sctzote bei Lra-nde-i, die Granne auf der äußernSpelze bei ^ve»a, die Riefen auf der nach außen gekehrten, meistgewölbten Seite der Früchtchen bei Doldenpflanzen.
Voi8um, der Rucken, die äußere oder untere, von der gemeinschaftlichen