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emLi'AinLtus — Lnclostowu.
emsi-^instu«, ausgerandet, ausgezwickt, eingekerbt, mit einemEinschnitt an der Spitze, wodurch zwei kurze, stumpfe oder gerun-dete Zacken entstehen, z. B. das Blatt von Linarautlius LUtum, dasBlumenblatt von UMentillL vernr.
Lmbr^o, besser Lmbr^oü, der Keim, Keimling oder Embryo, dieim Samen eingeschlossene Anlage zu einer neuen Pflanze, welchegewöhnlich schon die Wurzel, den Stamm und die ersten Blattererkennen läßt.
e»ibrvonall 8 , zum Keim gehörig: 8 seonlii 8 omki^vuk>li 8 , der Keim-sack, eine sackförmige Hülle, welche schon im Pflanzen«, den Keimunmittelbar einschließend, vorkommt, und in manchen Fällen auchnoch im reifen Samen als eine besondere Hülle des Keimes vorhan-den ist, wie bei Rznipliaea, Ucher und LIpiüiit.
ewüi)-ona!u 8 , keimhaltig, mit einem Keime versehen.
emeiipens, auftauchend, von Wasserpflanzen, welche zu einer gewissenZeit über den Wasserspiegel emportreten, wie die Ilti-ieul»,'!» - Artenzur Blüthezeit.
emei'8U8, 1 ) aufgetaucht, über den Wasserspiegel emporragend, als Ge-gensatz von 8udmer8U8 und llemin'8,18 ; 2 ) hervorragend, hervor-gestreckt, was sich überhaupt über andere Umgebungen erhebt undaus diesen cmportritt, als Gegensatz von immei-sus und verwandt
Mit exsertus.
«111188118, entlassen, ausgestreut, z. B. der Pollen aus der entleer-ten Anthere.
ewitte»8, l) entlassend, B. die Anthere ihren Pollen beim Auf-springen; 2 ) ausschickend, B. der Eierstock den Griffel, unddann auch so viel als „tragend".
emortuus, abgestorben.
emul8>vu8, milchig, milchartig, in Konsistenz und meist auch inFarbe einer Milch ähnlich, wie manche Pflanzensäfte. Bergt. l-wt«-u8.
LiMocarpimn, die In neu haut oder Fächerhaut der Fruchthülle, dieder Oberhaut der obern Blattfläche entsprechende innere Auskleidungder Fruchthöhle und ihrer Fächer bei pbanerogamischen Pflanzen.
LvüoAonium,, der Fruchtkern, die innere Zellenmasse des Fruchtknopfes(s. 2 ) bei Moosen und Lebermoosen, welche allein zum
Sporenbehälter oder zur Sporenmasse sich ausbildet und meist dieäußere griffeltragende Decke abstreift.
Lnäopieur», die innere Samenhaut, ein aus einer unrichtigen Un-terscheidung der Samenhäute hervorgegangener Ausdruck, der jedochso ziemlich der Kernhaut des Samens (Euticuia, „ueiei) ent-spricht.
euäoi-iiiE, scheidenwnrzelig, wenn das Würzelchen des Keims voneiner (hautartigen) Hülle umschlossen ist, welche bei der Keimungdurchbrochen wird und in Gestalt einer kurzen Scheide an demGrunde der Wurzel zurückbleibt, z. B. bei Gräsern und bei rro-paeolum.
enäo8parii>icu8, kernmassig, kernmassehaltig, — albll!uiiiosu8, ei-weißhaltig.
L»äo8permium, die Kernmasse, — ^Ibllwen, Eiweiß; s. auch keri-
8 permium.
Lnäostom», der innere Eimund, die Oeffnung der innern Eihaut,bei einem mit doppelter Haut versehenen Pflanzen«.