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(b), und vier gleiche Randkanten (6), und sechs Ecken, von de-nen zwei gleichkantig, Scheitel (a) und vier zweikantig und sym-metrisch, Ran decken (i) sind. Die Hauptaxe geht in den Schei-teln aus, die Queraxen in den Randecken oder in den Mittelpunktender Randkanten; jene werden Quadrat-Oktaeder der ersten, dieseder zweiten Ordnung genannt. Auch diese Unterscheidung istnicht willkürlich, sondern ebenfalls in dem Znsammcnvorkommen bei-der begründet. Man unterscheidet noch stumpfe (Figur 20) undspitze (Figur 21) Quadrat-Oktaeder; bei jenen ist die Haupt-axe kürzer, bei diesen länger als die Queraxen.
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B. Abgeleitete Gestalten und Combinationen.
6) Don der geraden Quadrat-Säule werden abgeleitet:
a. Durch Entseitnng zum Verschwinden der Seitenflächen dieQuadrat-Säule zweiter Ordnung. Häufig finden sich dieFlächen beider Säulen miteinander verbunden (Zdokras), odergewöhnlich noch mit anderen Eombinationsflächen (Werncrit, Zdo-kras) vereinigt.
b. Durch Entrandung das Quadrat-Oktaeder erster Orb-it ung; kommt jedoch selbstständig äußerst selten vor, gewöhnlichmit den Flächen der zwei Säulen verbunden, wie beim Wernerit.
e. Durch Entecknng das Quadrat-Oktaeder zweiter Ord-n n n g. Apvphyllit.
7 ) Von dem Quadrat-Oktaeder werden abgeleitet:
Figur 22.
a. Durch Entscheitelung und Entrandung dieQuadrat-Säule erster Ordnung. Uran-glimmer, Figur 22. — Häufiger steht man dieSeitenflächen jener Säule verbunden mit den Flä-chen des Quadrat-Oktaeders vorkommen, wie beimZirkon.
b. Durch Entscheitelung und Entrandcckungdie Qn adrat-Säule zweiter Ordnung; gewöhnlich sind nurMittelgestalten beider Formen vorhanden. Honigstein; oder es fin-den sich nur die Seitenflächen dieser Säule mit den Flächen desQuadrat-Oktaeders verbunden. Zirkon.
c. Durch Entrandeckung, Entrandung und Entscheitelung die