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Europäisches Staatenfystem.
(-») Das Land der Ungern,
den westlichen und innern Theil des Grvßfürstenthnms enthaltend, zerfalltin eilf Kvmitate und zwei Distrikte (Kövar und Fogarasch).
131. Unter-Alba
132. Ober-Alba
133. Küküllö>34. Thvrda13S. Kvlvsch
>36. Dvboka
>37. Jnner-Solnvk 141. Zarand
138. Mittel-Svlnvk 142. Kövar
139. Krassna >43. Fvgarasch
140. Hunyad
Vvn diesen gehören die Gespannschaftcn Unter- und Ober-Alba, Kü-küllö, Thvrda, Kvlvsch, Dvboka, Inner-Svlnok, Hunyad, so wie derFvgarascher Distrikt ursprünglich zu Siebenbürgen, mit denen die, nachder älteren Einthcilung znm eigentlichen Königreich Ungern gehörigenKvmitate Mittel-Solnok, Krassna und Zarand, nebst dem Kövarer Di-strikt, unter dem Namen psrtss renpplivsts« kvAni HunAgrlno seit demJahre 1733 vereinigt waren; durch Beschluß vom 29. November 1835
wurden diese Theile dem Königreiche Ungern zwar wieder überwiesen;vb aber dieser Vervrdnung Folge gegeben worden, scheint zweifelhaft, daVenigni die gedachten Kvmitate noch immer zu Siebenbürgen rechnet(1837).
(b) Das Land der Sekler
liegt zum größten Theil an der Ostgränze des Grvßfürstenthnms gegen dieMoldau und Walachei, und wird in fünf Hauptstühle eingetheilt:144. Udvarhely, mit den Filialstüh-
len Keresztur und Bardvh.
145. Haromszek, oder die vereinig-ten Stühle Sepst, Kezdi und Or-bach mit dem Filialstuhl Miklosvar.
146. Csik, oder die vereinigten StühleOber- und Unter-Csik, mit denFilialstühlen Gyergyo und Gaszon.
147. Marosch.
148. Aranyvsch.
Die vier ersten Stühle machen das alte, eigentliche Seklerland aus;Aranyvsch gehörte früher zum Thvrdaer Komitat im Lande der Ungernund wurde den Seklern erst im dreizehnten Jahrhunderte vvn KönigStephan V. als Belohnung ihrer geleisteten Kriegsdienste, und ihrergegen die Komancn und Tataren bewiesenen Tapferkeit verliehen. DieserStuhl liegt von der Hauptmasse des Sekler Landes ganz abgesondert,mitten im Ungcrn-Lande und fast gcnan in der Mitte des ganzen Grvß-fürstenthnms.
(e) Das Land der Sachsen
zerfällt in drei von einander getrennte Theile. Der größte davvn, welcherdie neün Stühle (svpteiu et äuas sväos) in sich faßt, liegt im südwest-lichen Theile des Großfürstenthums; den zweiten Theil bildet das Bur-zenland, oder der Kronstädter Distrikt im Südvsten Siebenbürgens; undhoch oben im Nordosten liegt der dritte Theil des Sachsenlandes, derBistrizer Distrikt. Der pvlitischen Rangordnung nach folgen die neünStühle und zwei Distrikte so aufeinander:
149. Hermannstadt
150. Schäßburg
15>. KrvnstädterDistrikt152. Mediasch
153. Bistrizer Distrikt
154. Müllenbach
155. Grvßschenk
156. Rcüßmarkt
157. Reps
158. Leschkirch
159. Brovs