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Anleitung auf die nützlichste und genussvollste Art die Schweiz zu bereisen / von J.G. Ebel ; im Auszuge ganz neu bearb. von G. v. Escher
Entstehung
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Vorrede

zur siebenten Auflage,

In den Jahren 1789 90 gab Heinrich Heidegger von Zürich,der geistreiche Verfasser des »Tagebuchs eines unsichtbarenReisenden,« ein Handbuch für Wanderer durch die Schweizheraus, das mit allgemeinem Beifall aufgei.ommen wurde undkurz nach einander drei Auflagen erlebte. Das im Jahr 1793erschienene Werk J. G, Ebels von Züllichau »Anleitung aufdie nützlichste und genussreichste Art die Schweiz zu bereisen,Zürich , 2 Theile, 8. « stellte indessen durch wissenschaftlicheGediegenheit u. glückliche Darstellung jenes Handbuch sehr inden Schatten, in den späteren Ausgaben wurde es aberwegen seiner grossen Ausdehnung, indem es schon auf vierstarke Bände angewachsen war, für den Fussreisenden zu unbe-quem , so dass die Verlagshandlung darauf bedacht war, eineneue Bearbeitung des Heideggerschen Handbuchs mit Benu-tzung der trefflichen Ebelschen Anleitung zu veranstalten. DieseArbeit übernahm im Jahr 1818 der als Historiker berühmt ge-wordene Robert GIutz-Blotzheim v. Solothurn, der die Aufgabemit vorzüglicher Geschicklichkeit löste. Innerhalb weniger Jahrewar auch diese vierte Auflage vergriffen, und bald machte dierasche Entwickelung der mannigfaltigen innern Verhältnisse derzweiundzwanzig Schweizer-Cantone eine fünfte Auflage nöthig,die im Jahr 1822 von J. C. Schoch in Zürich (Verfasser meh-rerer statistischer, geographischer und grammatikalischer W'erke)auf die Grundlage des Glulz-Blotzheimischen Handbuchs besorgtwurde. Noch iin Jahr 1830 wurde von demselben Verfassereine sechste Auflage bearbeitet, als kurz nach ihrem Erscheinenauch in der Schweiz, in Folge der französischen Juli-Tage, sichin den meisten Cantonen lief eingreifende politische Veränderun-gen zutrugen, so dass eine neue durchgängige Umarbeitung desWerkes erforderlich wurde.