Arncu.
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Arth
4gule JU/isr.; sehr besuchte, wohleingerichtete Jiudcanstall. In derNähe ist das z. Th. zerstörteSchloss Ilirseck, mit schöner Aus-sicht u. hübschen Gartenanlagcndes H. y. Andlau; ausserdem dieschönen Landsitze der H. Sury u.F'orcart. — Florctspinnerci an derBirs. —
Arxex od. Aernen, Mil. mit450 E. im C. Wallis auf einerfruchtbaren Anhöhe über derlllionc. Bei Mühlebach brichtschöner Topf - oder Lavez-Stein,der zu Gelassen, Ofen undselbst zum Bauen sehr gut ist.In der Nähe sind die ltuinen derBurg der Edlen v. Aragno. Müh-lebach ist Geburtsort des berühm-ten Matthäus Schinner, Cardi-nais u. Bischof v. Sillen, der inden Jahren 1501 — 1520 einegrosse geschichtliche Bolle spielte.In Arnen wurde der berühmteWalliser-Bischof Walther v. derFlühe geboren, unter welchemdas Untere Wallis erobert wurde.Weg durch das Binna-Th. (wo guteKäse verfertigt werden), über denM. Albrun n. Formazza.
Arogxo, D. im C. Tessin imKreise Ceresio, mit 736 E. In derNähe ist eine vorzügl. Stcinkohlen-grube, die aber wegen Prozessunbenutzt Iigt. Arogno hat meh-rere tüchtige Künstler hervorge-bracht.
Aroxa, kl. St. im Königr. Sar-dinien am w. U. des Langen-S.auf der gr. Sir. v. Mayland überden Simplon. — Gutes Gasth.A. Schloss , in welchem 1538 derII. Carl Borroinäus geboren wurde;sch. Kirche mit sehenswerthen Ge-mälden v. Leonardo da Vinci.Auf einer Anhöhe mit herrl. Aus-sicht, steht die 66' hohe metal-
lene StatUe v. C. Borroinäus aufeinem 46' hohen Sockel v. Gra-nit, in deren Innerem eine Trep-pe bis in den Kopf der Slalüeführt.
Auosio (im Volksdial. Bös), D.im C. Tessin , im Kreise Breno.Herrliche Aussicht über das Lu-ganesische. A. ist der Geburts-ort des Malers Barth. Busca u.des Bildhauers I. Pet. Crcmona.
Artu, Mil. im C. Schwyz, mit300 II. u. 2150 E., die sich mitViehzucht, Schifffahrt, Seiden-spinucn beschäftigen, u. im Som-mer als Führer auf den Bigi u.in die Umgegend ihren Erwerbsuchen. Es liegt am Zugcr-Seezw. dem Bigi u. Boss-Bg., in einerausgezeichnet fruchtbaren 11 . an-mulbigen Gegend. Whsr. Adler,Schwert, Löwe, Krone. — Se-henswerth ist die sch. Pfarrkirche-mit einigen Besten alter, ero-berter Trophäen, (das Meistewurde am 16. Oct. 1798 durch dieFranzosen thcils geraubt theilsöffentlich verbrannt); noch wirdein silbernes Geschirr u. eineSchale mit Karls des KühnenWappen, u. Anderes aus derBeule v. Grandson gezeigt. ZweiBasreliefs v. I. A. Bauniann, dieGegend v. Goldau vor u. nach demBergstürze vorstehend; Kapuziner-klostcr mit Bibliothek; bemer-kensw- Brunnentrog aus einemungeheuren Granitblock. In derNähe v. Arth , an der Str. n. Zug,bei der Capelle St. Adrian, woseit 1821 ein steinernes Denkmalsteht, sieht man noch einigeUeberresle der, gegen feindlicheEinfälle errichteten Letzc-Mauer,über welche 1315 Heinrich v- Hü-nenberg vor der Schlacht ain Mor-garten den warnenden Pfeil ab-