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Anleitung auf die nützlichste und genussvollste Art die Schweiz zu bereisen / von J.G. Ebel ; im Auszuge ganz neu bearb. von G. v. Escher
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122
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Bemerk.

122 St. Bernhard, Grosser.

Orten des C.: Aarwangen 9/4,Help l 3 /i, Iiiel 6%, Blumenstein5 l A . Brienz 14, Büren (überScliüpfcn) 5</ 3 , (über Aarberg 0 3 /4,Burgdorf A'/t, Courrciidelin 13 l /a,Court 11, Courllary 9 3 /i, Dachs-felden 8 :i /4, Itelsherg 15/4, Dies-bach A', Erlach 7'/i, Erlenbach9. Fraubrunneri, 3 3 /i,Fruligen9/a,Grindelwald l(i, Guggisberg 5/4,Hulwyl 8, St. linier ll'/s, 1iisG 3 /4,Inlerlacben 9'/i, Kalnach 5'/i, Lan-genlbal 8 3 /i, Langnau6, Laufen 18,Laupcn 3 3 /i, Laulerbrunncn 14,Mcvringen 17, Münster ii'/s, Neu-stadl (über Erlach) S'/i, (überTeu-felen u. den See) O'/i, Nidau 7,Pruntrunt'/a, SaaneulTVz, Saig-nelegier'/s, Signau 5, Schwar-zenberg 4, Sochiöres 14'/a Sumis-wald 5V;i, Thun ö'/j (am r. U. derAare) od. ß (am I. U.), l'ntcrseen 9,S. Ursanne'/t, Wangen (bei So-lothurn) 8, WicdlisbachO'/i, "Wim-mis lA'/i, Zweisimmen tA'/i- Entf.v. den übrigen llauptorten derSchweiz s. Beil. N°. 2. Gesch. (s.Art. C. Bern). Schriften u. Plane:Wagner, die vornehmsten Merk-würdigkeiten der Sladt Bern 1808. Descriplion de la ville de Berne1810. llernc et les Bernois parII. Meister 1820. Dcscriptiontopogr. et hist, de la ville etdes environs de Berne, par K.Walthard 1827. Mehrere Pläneder Stadt. I)cr neuste gez. v.J. J. Oppikofer, lilbogr. 1830.Panorama v. der Miinztcrrasse.

Bkrnkck, par. Pfd. im C. St.Gallen am Fahl hach im Rheinthal;240 II. u. 2119 E. Vorzügli-cher Weinbau (der beste imRhcin-Th., lies, bei dem nahenSchloss Rosenberg ; Papiermühle ;Stickerei u. Spinnerei; Jahrmärkte.

Berner-Oberland s. Oberland.

St. Bernhard, Grosser; Gc-birgsparlhie od. besser Gebirgs-pass, in den Penninischen Alpenzw. den Tbälern v. Entrcmontim Wallis, u. Elroublcs iin Pie-mont, u. zw. dem M. Mort u.M. Chenellelaz. Nahe an der Höhedes Passes7080 ü. AI. istdas Hospiz,welches das ganze J. hindurch v.1012 Augustiner-Mönchen u. ei-ner Anzahl v. Knechten (Maron-niers) bewohnt wird. Das Hauptge-bäude enthält zu ebener Erde dioSlälle u. Magazine, im erstenSlock die Küche mit immer unter-haltenem Feuer, u. Schlafstellenfür Arme, u. einem stets geheiz-ten Speisesaal für die Beisenden;im 2. Stock die Wohnungen derMönche u. die Schlafslällcn fürReisende mit circa 00 Betten.

Im Ganzen können 70 80 Per-sonen mit Bellen versehen, u. ge-gen 300 beherbergt werden. DemHospiz gegenüber steht ein an-deres Gebäude zur Beherbergungwirklicher Gäste, (wozu jedochdie Erlaubniss des Priucipals er-forderlich ist), es dient auch

als Waarenniederlage ; ausserdemeine kl. Kapelle, durch einenGang mit dem Hospiz verbunden.An Sonn- u. Festtagen wird die-selbe, wenn das Wetter es er-laubt, v. den Bewohnern der

umliegenden Alpen u. Thälerzahlreich besucht. Nach der

Schlacht bei Marengo liess Na-poleon dem General Dcsaix einDenkmal in derselben errichten,das nunmehr aber im Innern desHospizes s. befindet. Die Mön-che u. ihre Geholfen, mit deneigens dazu abgerichteten grossenHunden besuchen täglich, wäh-rend der 7 od. 8, wegen Sclinee-slürmen u. Lauinen gefährlichen