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Anleitung auf die nützlichste und genussvollste Art die Schweiz zu bereisen / von J.G. Ebel ; im Auszuge ganz neu bearb. von G. v. Escher
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Biircn,

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in welcher Getreide u. guter Weingedeiht; bcs. wird der Sternen-bergcr Wein gerühmt. Whs. :Kreuz.

Büren, (Ober- u. Nieder-B.),2 kl. Ortschaften im C. Unter-walden, Gern. Stanz, mit 400 E.Die Güter dieser Gern, werdenvom Buochholz- u. lluinligen-ll.öfters verheert.

Burgdorf (Tranz .Berthoud), gutgebaute kl. Stadl im G. Bern ander gr. Emme, am Ausgang desEmmen-Th. mit 192 11. u. 2418E. Whsr. Bär, Krone, Stadthaus.

Burgdorf hat mehrere gemein-nützige Anstalten , ein reichesSpital, zinstragende Ersparniss-kasse. Bibliothek mit ca. 4000Bdn. Schloss mit lierrl. Aus-sicht , ebenso bei der gegenüber-liegenden K. Schcnswertho neueStrassen-Anlage nach dem obernTheile der Stadt. Es herrschtin B. bedeutende Gcwerbslhätig-keil; Tabak-, Bleiweiss-, C.hoco-late- u. Seidenbandfabriken; Bier-brauereien , Wein- u. Malerial-handlungcn; ansehnliche Nieder-lage v. Käse u. Leinwand aus demEmmen-Th. B. hat auch meh-rere stark besuchte Jahrmärkte.

Gesch. Schon im 7. Jhdt. wurdedas Schloss v. den Grafen Gun-tram u. Waltram erbaut. Ant Endedes 12. Jhdt. wurde B. v. denHerzogen v. Zähringcn mit Mauernumgeben; im J. 1384 v. den Ber-nern belagert ; nachher durchKauf v. Bern erworben. Schon1475 wurde hier die Buchdrucker-kunst versucht. In der Rcvo-lulion gründete Pestalozzi imSchlosse, das ihm v. der helvet.Regierung überlassen wurde, seineErziehungs-Anstalt, die 1805 n.Yverdon verlegt wurde. Hier

lebt als Pfarrer der Dichter G.Kuhn. Wege u. Exc. Licbl.Spaziergänge längs der Emme;ins Sommerhaus u. Lochbad '/iSt. (an der Str. n. Langen-Th.,

auf einer Anhöhe 1800 ' ii.M. inwal-

diger Umgebung.) In den nahenSandsteinbruch , wo sch. Verstei-nerungen gefunden werden,/i;auf den Bantigcrhubel (mit lierrl.Aussicht) 3/i; n. Hindelbank 2;n. Bern 5; n. Ilofweil 3 l /t; n.Solothurn 4/j; n. Langenthal 5;n. Langnau 5 St. u. s. f.

Rürgenstoc.k, Berg im C. Un-terwalden zw. dem Pilatus u.Rigi; er kann als Fortsetzung deserstem betrachtet werden; aufder Anhöhe 3360' ii. M. ist eineherrl. Aussicht auf die umliegendeGegend.

Bürge.en ( franz. Bourguillon ),I). im C. Freyburg, oberhalb derGalternschlucht zur Pfarre Täfersgehörend, mit einem wunderlhä-ligcn Marienbild, zu welchem ge-wallfahrtct wird.

Bürgi-kn, gr. aber zerstr. Pfd.im C. Uri mit 1215 E., */ 2 St.v. Altorf am Eingang ins Schä-chen-Th. Whsr. Teil, gold.Adler. Malerische Lage derKirche auf einem Schutthiigel amI. U. des Schächen-B., unterirdi-sche Kapelle in derselben, herrl.Nussbaumgänge. Indem inilEpheuumrankten Thurmc wohnte ehe-mals der Meyer des Fraumiinster-stifls in Zürich, dessen Besitzun-gen s. bis über diese Gegenderstreckten. B. ist berühmt alsGeburtsort Wilhelm Teils. Ander Stelle seiner einstigen Woh-nung od. in der Nähe derselbensteht eine mit Teils Tlialcn be-malte Kapelle , die 1522 erbautwurde. Schon 1307 fanden