Zürich.
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bad, Zürich (2 gule Tagreisen),b) Auf der Limmat [nach Badenim C. Aargau] durchs Wchnthal,auf die Lägern , n. Hegensberg ,Regenstorf, Weiningen, Fahr,Höngg, Weid; Zürich l'/i bis 2Tagreiseu). c) Wollishofcn, Kilch-berg , Bocken , Lühlismühle , Zit-terstäg, Kuhn , Iloh. Rlionen ,[Schindellegi, Enzenau, Feusis-berg, Pfäflikon, Hürden im C.Schwyz, Bapperschweil im C. St.Gallen], Rüli, Wald, Rächtet,äusseres Gyrenbad, Hinweil, Grä-ningen, MöucbaRorf, Egg,,(Pfan-nensliel), Oolweil, Hombrechti-kon, Feldbach, Stäfa, Männe-dorf, Meilen, Ilerrlibcrg, Erlcn-bach, Kiissnacht, Zürich (3 kl.Tagreisen), d) Ilollingcrberg, Dü-belstciu, Rübeudorf, Wangen,Kyburg, Zell, Turbcnlbal, Sler-ueuberg, Hörnli, [ Fischingen ],Hulflegg, Stag, Haunia, Bäret-schweil, Welzikon, der Aa entlangn. Usler, über den See.n. Maur,Forch, Zumikou, Zürich , oder v.Ester u. Greifensec, Fällanden,Wylikon , Zürich (2 starke Tag-reisen). e) Rer IV. u. NO. Theildes C. eignet s. besser für die Reiseim Wageu u. zwar: überKloten n.Rülach, Eglisau, Rafz, [Lotslet-ten, Je6telten] u. Excurs. nachRheinau , Rheinfall, [Schajfhau-*«n], Renken, Andelüngen, Flaach,Berg, Teufen, Freicusleiu, Dält-likon, Ncftenbach, Winterthur,Töss, Rasserstorf, Zürich (2‘/2Tagreise). Bei diesen Excurs.eignen s. als Nachtquartier bes.dio mit Cursivschrifl gedrucktenOrtschaften. — Geschichtliches:Zur Zeit der röm. Herrschaft inHelvcticn war Turicum am Aus-fluss des Zürich-S. röm. Station.Bedeutender war Vilodurum an
der gr. Heerstr., die vom Boden-S. überPfyn n. Vindonissa führte.Auch waren jenseits des Albis un-zweifelhaft röm. Ansiedelungen,bei Äugst, Lunnern u. s. f. —Sehr wahrscheinlich ist es, dassim 9. Jhdt. Karl der Grosse inZürich eine Pfalz hatte u. biswei-len sich daselbst aufhielt., wofüruralte Überlieferungen, Namen,Stiftungen u. Erkunden zeugen.König Ludwig, sein Enkel, grün-dete das Fraucnstift zu Zürich,dein nach einander 2 seiner Töch-ter vorstanden. — Frühzeitig blüh-te die Stadt Zürich durch kauf-männischen Verkehr mit den lom-bardischen Städten. Die Zerstö-rung "v. Mailand durch FriedrichBarbarossa (im 12 Jhdt.) scheintdurch die Niederlassung vielerlombardischer Flüchtlinge in Zü-rich den Anfang verschiedenerFabricationszwcigc daselbst her-bcigcfiihrt zu haben. Auch wurdeZürich der Zufluchtsort Arnoldsv. Brescia, dessen Lehren in derumliegenden Gegend gr. Beifallfanden u. als Vorbereitung zu derspäter eingclrelcucn Reformationangesehen werden können. Wäh-rend jener Zeit geboten in ZürichsNähe die Grafen v. Kyburg, dieFreiherren v. Regensberg. Zürichschloss sich nun an die hohen-staulischen Kaiser an, trotzte gegendio Mille des 13. Jhdts. viele Jah-re lang dem Ranne des Pabstcs,u. verband s. mit lind. v. Habs-burg, u. nach dessen Tod mit Kai-ser Adolf v. Nassau, währendWinterthur dem Habsburger Al-brcclit treu blieb. Im J. 1291 ver-band s. Zürich mit Eri u. Schwyzu. widerstand, der blutigen Nieder-lage bei Winlcrlhur'(im J. 1292)ungeachtet, bald darauf, (wahrsch.