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Amerikanisches Staatrnspstem.
Lande! und Schifffahrt. — Wiscasset» am Shnepscot, mit gutemHafen und 2,314 Einw. — Thomas ton, an der Mündung des St.George, mit 2 Kirchen, I Bank und 6,227 Einw., die mehrere Sägmüh-len und über 66 Kalköfen unterhalten, und sich meistens vom Holz- undKalkhandel nähren. — Jork, am gleichen Flusse, mit 3,111 Einw. —Paris, am kleinen Andrvscoggin, mit 2.454 Einw. — Dresden, inLincoln, mit 1,647 Einw. — Machias, an der gleichnamigen Bay,mit trefflichem Hafen und 1,35l Einw. — Lübec, in Washington, mit2,307 Einw. — Nvrridgewock, an beiden Ufern des Kennebeck, mit1,865 Einw. — Kleine Städte, welche bedeütenden Holz- und Pottasch-handei treiben.
2. Der Staat New-champkhirr.
New-Hampshire, der zweite Staat der Union, und schon 1614von Kapitän Smith besucht, im Jahre 1622 aber durch Patent der eng-lischen Krone an John Mason und Ferdinands Gorges verwilligt, diedem Lande den Namen Laconia beilegten, breitet sich zwischen Lat. 42?42' und 45" 13' N. und zwischen Long. 4° 23' und 6° I«' O. v. W.aus, wird im N. von Unter-Canada, im O. von Main« und dem atlan-tischen Ocean, im S. von Massachusetts, und im W. von Vermont be-grenzt, hat von N. nach S. eine Ausdehnung von 168, und vvn O. nachW. von 96 Meilen, und umfaßt einen Flächenraum von 9,253 englischenlH Meilen, oder 5.921,926 Acres.
Der größte Theil des Staates ist Hochland, mit reichen, fruchtbarenThälern »ntermischt; das Land an der Küste ist größtentheils sandiges,niederes Vorland, mit Salzmorschen dazwischen; die kaum 18—26 Mei-len lange Seeküste bietet nur wenige unbedeütende Einschnitte und, außeram Piscataqna-Hafen, nur wenige über den Strand hervorragende Höhen;die Küstcnvorsprünge Frost-, Nyn-, Locks-, Philbrick-, BoanS- und Hamp-ton-Head, sind größtentheils flache Sandspitzen, keineswegs Vorgebirge.Erst gegen 26 Meilen landeinwärts erhebt sich der Boden und wirdreicher und besser; 36 Meilen von der Küste entfernt zieht sich ein brei-ter Landrücken den Sclmvnflnß hinauf; nach dem PiScataqua zu erhebensich die blauen Berge — blue irills, weiter nördlich der Mount Majorund Moose Mounlain; unter Lat. 43° 45' N. die Bergketten Ossippeund Cbocorua, die nacb S.W. streichen und endlich in die Gebirgsgruppeder weißen Berge — >VInt« Irills — übergehen, die ihrer Zusammen-setzung nach die Fortsetzung der Albanygebirge zu bilden scheinen. Jen-seits der blauen Berge erheben sich im W. des Merrimak die KyarsvrgaMountain» und die Landeshöhe — Hi^Irt vt tlie Uanci — deren einzelneGruppen, der Mink, Sunapue, Movsehillock und Grand-Monadnock»zwischen 2,566 und 3,566, der Mount Washington aber über 6,666 FußHöhe erreicht. Längs den Ufern der Flüsse ist der Boden vortrefflich;Lehm, Thon, Mergel und Sand, mehr oder weniger gemischt und einerdicken Humuslage überzogen, sind überall vorherrschend; abwärts vonden Flüssen aber findet man dürre und unfruchtbare Landstriche. --New-Hampshire ist trefflich bewässert und gibt Neü-England fünf seinergrößten Flüsse: den Connecticut, welcher die westliche Grenze bildet; denMerrimack, welcher die 86 Fuß hohen Amosknagfälle beschreibt; denSaco, welcher den Norcb oder das Gap der weißen Berge durchdringt«den Amoriscoggin oder Sagadahok, und den Piöcataqua oder Salmon-