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Amerikanisches Staatensystem.
großen Flüsse, welche den Staat durchströme», eine große Zahl der herr-lichste» Hase». Die wichtigsten dieser Flüsse sind: der Potowmac, Sbe-nandoah, Rappahanno>7, Mattapany, Pamnnky, Dort, Innres, Rivan-nah, Appomatlox, Elizabeth, Nottvway. Meherrin, Stanuton, Ohio,Sandy, Great- und little Kenhawa, die Monongahela und der Cheat.Die Flutb steigt in allen nach O- strömenden Flüssen durch die aufge-schwemmten Erdlager durch, und bricht an den Urgebirge», welche inallen Wasserfalle bilden, die der Schifffahrt hinderlich sind. — DasKlima ist sehr verschieben; in den niedern Gegenden ist der Sommerheiß und ungesund, und der Winter mild; im Oberlande und zwischenden Gebirgen ist die Luft reiu und das Wetter angenehm; im Westendas Klima gemäßigt. Der Winker beginnt im December und endigt imFebruar; selten bleibt der Schnee mehrere Tage liegen. Regenschauersind baüfig, halten aber nie lange an.
Der Lantbau hat in Birginia keine besonderen Fortschritte gemacht,obwohl der Staat einer der ersten war, in welchem eüropäische Kultureingeführt wurde, was wohl hauptsächlich in dem früher allgemein ver-breiteten Plantagensystem und der Sklavenwirthschaft gelegen habenmag, die beide jetzt mehr in den Hintergrund trete», und einer ratio-nelleren Landwirthschaft Platz machen. Der wichtigste Zweig des in Ost'Virginia betriebenen Landbaues ist der Tabacksbau, der bereits >621eingeführt wurde, und bis vor >0 —15 Jahre» den Reichthum des Lan-des ausmachte. Auf diesen folgt der Maisbau, der über den ganze"Osten verbreitet ist, und auf dem Acre von 20— 5t) Busbelö Ertrag ge-währt. In West-Virginia ist Weizen die Hauptfruchr; Roggen, Gerste,Hafer, Buchweizen, Hanf, Flachs, Hopfen und Kartoffeln werten daselbstebenfalls in Menge gebaut; Reis gedeiht in den Umgebungen des Dis'mal-Swamps; Baumwolle am Rvanvke, und der Sesam oder Benne,die Palma Christi, Kürbisse, Zucker- und Wasser-Melonen, Artischokenund alle Arte» Gartenfruchte in reicher Auswahl, in allen Theilen desLandes. Obst gedeiht vortrefflich; Äpfel und Pfirschen sind am gemein'ste», und verschiedene Rnßarte», eßbare Eicheln, lüße Kastanien undMaulbeeren findet man in allen Waldungen. Der Graswuchs in West'Virginia und den Gebirgen ist üppig und unterstützt die Viehzucht, derhier besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird, außerordentlich; die Sand-flächen und feüchten Niederungen des Ostens erzeügen nichts als St"'chelgras, Rohr n»d Binsen, und hier wird die Viehzucht sehr vernach'lässigt. Schweine werden in erstaunlicher Menge gezogen, da ihre Er-nährung fast nichts kostet, und sie in den Wäldern und Obstgärten diebeste Mast finden. — Drei Viertel des Landes ist noch mit Waldung*"bedeckt, und alle Banmarten Nvrd-Amerika's finden hier ihre Repräse"'tanken. An Mineralien ist das Land reich: Gold findet man am undim James, Rappahannock und Appomatlvp; Blei zu Anstinville; Ktz'pfer am James; Silber in Green Briar; Eisen, Marmor und Kalksiel"fast in allen Theilen des Landes, und ein reiches Kohlenlager von A-bis 25 Meilen Länge und einer Breite von lv Meilen, 10 Meilen west'lich von Richmond. Die Kohlenminen allein gewährten 1842 eine Aus'brüte von 1,725,672 Bnshels. — Die Manufakturen des Staats si"^bis jetzt unbedeutend, und decken kaum den Hausbedarf; der Ha»demit Naturprodukten dagegen ist ansehnlich, und die HauptauSfuhrartikesind: Taback und Mehl, Mais, Holz, Theer, Terpentin, gesalZ*"^Schweinefleisch, Mastvieh und Steinkohlen. — Der Hauptstamm der