Amerika.
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Einwohnern. — St. Augustine, unter Lat. 29° 48' N., auf der Ost-küste, mit 3 Kirchen, 590 Häusern, mehreren Befestigungen, einem seich-ten Hafen und 2,459 Einwohnern. — New-Smyrna, unterhalb St.Augustine, mit 489 Einwohnern, meistens Griechen und Minorkanern.—Key-West, unter Lat. 24° 33' 39" N., Hauptdepot der Union, mit688 Einwohnern.
18. Der Staat Alabama.
Bis zum Jahr l8l9 ein integrirender Theil Georgia'S, des Missis-stppi-GebietS und des westlichen Florida's, trat Alabama in diesem Jahreder Union als selbstständiger Staat bei, und hat sich in der kurzen Zeitseines Bestehens zu einem der bedeutendsten Staaten emporgeschwungen.Zwischen Lat. 39° 14' und 35° N. und zwischen Loug. 7° 58' und ll°26' W. gelegen, wird er im N. von Tenneffee, im O. von Georgia undFlorida, im S. von Florida und dem mexikanischen Meerbusen und imW. vvm Staate Mississippi begrenzt; hat von S. nach N. eine Ausdeh-nung von 286, von O. nach W von 298 Meilen und umfaßt einen Flä-chenraum von 52,759 Quadratmeilen oder 33,769,999 Acres.
Von Osten nach Westen durch die südwestlichen Auslaüser der Al-leghany-Mountaiiis durchzogen, wird das Land in zwei, in Klima so-wohl als Boden und Erzeügnisse abweichende Theile geschieden , die alsNord- und Süd-Alabama bezeichnet werden. — Im Norden ist der Bo-den reich und fruchtbar; meistens Kalk- und Thvngrund; schwellt zusanften Hügelketten an, zwischen denen hin und wieder Strecken flachenWiesenlandes sich ausdehnen, und geht nach dem Tennessee zu in Gebirgeüber, die reizende Thäler umziehen. Die Berg- und Hügelketten diesesTheils sind mit dichte» Waldungen von Eichen, Hickories, Eschen, Ul-men, Cedern und Pappeln bedeckt; die Mitte des Staats hat armen,sandige» Boden und bietet nichts als Nadelholzwaldungcn, Süd-Ala-bama dagegen hat leichten, etwas sandigen, aber ausnehmend reichenBoden, der zum großen Theil noch mit Kiefern, Cypressen, Gummibaümen,Swampeichen und Lebenöeichen bedeckt ist, mit Niederungen und Nohrbrü»chen wechselt, und längs der Florida-Grenze 59 bis 69 Meilen weit nichtsals Tannen- und Cypressengebüsch bietet, und von gleicher BeschaffenheitZwischen dem Pearl-River und Mobile ist. Fast alle Ströme und Creeks,welche diesen Theil des Landes durchströmen, sind mit Rohrbrüchen ein-gefaßt und deren Ufer mit Orangebaümen geziert. Die Hauptflüsse desElaatS laufen alle, bis auf den Tennessee, welcher den Norden durch-strömt, nach Süden. Der bedeutendste derselben ist der Alabama, derdurch den Zusammenfluß des Cvosa mit dem Tallapvosa gebildet wird,und „ach der Vereinigung mit dem Tombigbee, den Namen Mobile an-uimmt; ihm folgen der Chatahvuchy, Escambia und der Perdiko. —Das Klima des Staats ist abwechselnd; der nördliche Theil hat ein höchst?ngenehmes, gesundes Klima, der südliche Theil dagegen ist ungesund,*M Sommer drückend heiß, im Winter gemäßigt.
- Der Landbau ist die Haupterwerbsquelle des Landes und wird im^üde» nur als Plantagenbau, im Norden als Acker- und Plantagenbaubetrieben. — Baumwolle ist der Stapelartikel des Landes und derenAnbau wird nur durch Sklaven betrieben; der Reisbau kommt in denNiederungen immer mehr in Aufnahme, und Mais, süße Bataten,Kurbisse und Melonen werden überall im Lande gebaut; Weizen, Rvg-
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