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Mohammedanisches Staatensystem.
Eski-schehcr, kleine Stadt am Sakarija, im Liwa Kutaieh deSEjalets Anadoli, berühmt durch heiße Bäder; das alte Doryleum.
Esne, Hauptstadt einer Provinz in Ägypten, am linken Ufer desNils, der Sammelplatz der Karavanen des Darfur und von Sennar, zu-gleich ein großer Kameelmarkt, und wegen Baummolleu-Fabriken undTöpfereien bemerkenswerth. Esne ist das alte Latopolis.
Es-Safra, in der arabischen Landschaft Hedschas, zum EjaletDschidda gehörig, zwischen Medina und Jambo, ein großer Marktvrtfür die nvmadisirenden Araberstämme des nördlichen Hedschas, und be-sonders deßhalb bemerkenswerth, weil hier der Stapelplatz des Mekka-Balsams ist.
ES-Szalt, Hauptort des Bezirks Belka, dem alten Peräa, imöstlichen Palästina des Ejalets Damaskus, ein an Weingärten und Öl-baum-Pflanzungen reicher Distrikt, ein freies, von der türkischen Regie-rung ganz unabhängiges Städtchen.
Famieh, das alte Apamen, ein verödeter Ort im Liwa Hamahdes syrischen Ejalets Damaskus. In dem See, an welchem dieser Ortliegt, wird ein so ergiebiger Fischfang betrieben, daß man den jährlichenErtrag desselben auf einen Werth von mehr als 2«,«00 Thlr. schätzt.
FilateS, im Liwa Delmino des Ejalets Rum-Jli, auf der Kü-sten-Terrasse von Epirus, Hauptort eines griechischen Volksstammes,welcher Garten-, Öl- und Landbau treibt, und, zur Behauptung seinerUnabhängigkeit, Tribut an die Albaneser zahlt.
Fokia, das alte Phvcäa, blüht noch immer, wenn auch nicht indem Maaße, wie zu den Zeiten, als die Phocäer ihre Kolonien in Spa-nien rc. gründeten. Der hiesige Hafen gehört zu den besten an derWestküste Klein-Asiens. Der Ort ist ein Bestandtheil des Liwa Smyrnaim Ejalet Anadoli.
Fokschani, Stadt in der Wallachei, an der Grenze der Moldau,zu der ein jenseits des Grenzflusses Milkow liegender Stadttheil gehört.Die Bewohner dieser Stadt, 6,vvv an der Zahl, treiben sehr ansehnli-chen Weinbau.
Ga latsch, Stadt von 7,vü« I., im Fürstenthume Moldau, dasgroße Handels-Emporium am Donau-Delta, mit einem Hafen, der vonSeeschiffen, die selbst 30« Tonnen tragen, besucht werden kann, und woes stets von österreichischen, russischen und türkischen Schiffen so zu sagenwimmelt. Nächst Wie» und Pesth ist Galatsch unstreitig der größteHandelsort am ganzen Laufe der Donau. Nicht allein die beiden Für-stenthümer Moldau und Wallachei, auch die Bulgarei, Serbien und selbstdas benachbarte Siebenbürgen bezieht seine russischen und morgenländi-schen Waaren über Galatsch, und selbst die Kolonial-Waaren sind hier-von nicht ausgeschlossen; auch senden alle diese Länder ihre Produkteüber Galatsch nach Rußland, nach Konstantinopel und der Levante.den, Armenier, Türken, Russen sind die vornehmsten der hier Handeltreibenden Nationen, wovon die Juden sich vornehmlich mit dem Edelstein-Handel beschäftigen, der einen bedeütenden Absatz nach dem Oriente hat-
Gallipoli, große Stadt auf der Halbinsel gleiches Namens,Eingänge der Dardanellen-Straße von der Propontis-Scite, Hauptstab»des Ejalets der Dschesair, woselbst der Stellvertreter des Grvß-Admira>s(Kapudan-Pascha), welcher Statthalter dieses Ejalets ist, seinen Sitzhat. Hier sind die großen Arsenale der Kriegsflotte, deren Arbeiten,wie die berühmten Maroquin-Manufakturen dieser Stadt, und einigt