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2/2 (1839) Allgemeine Botanik III / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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c. Familien-, Gruppen-und Ordnungsnamen.

S. 322.

Die Familiennamen werden zwar alle als Substantive ge-schrieben, haben aber meist eine adjektivische Form und nur we-nige sind wirkliche Substantive (kuln»-»«, Vitlees, Nusvi, IU-ekeues, ^l^se, H^menom^eetes ete.). Die Mehrzahl derselbensind von dem Namen einer ausgezeichneten Gattung entlehnt, inwelcher entweder der Typus der Familie am deutlichsten sich aus-spricht, oder die am bekanntesten und artenreichsten ist. SolcheGattungsnamen werden dann in Adjective mit verschiedener En-dung umgewandelt; am häufigsten sind dergleichen Familiennamenmit der Endung seene (krrnuneul-iveae, !ias«e«<te, 8iuilr»eer»e,Lolekioaeeae); doch gibt es auch viele auf eae ausgehende (8-,xi-IraAeae, I-Ineae, 8iIene-»8, tloriarleae); seltner ist die En-dung ineae (tÜ8tinou6, Lelsstriiiene, Lixineue) und Ina«(^.eerinae, 8eropkulr»riii«e, ^kietinue). Selbst nach alten,außer Gebrauch gekommenen Gattungsnamen, die zum Theil jeztbloße Artennamen sind, hat man mehrere Familiennamen gebil-det (OnaAvai'Iae, Vieoisteae, l-entikularlae, ^tguilolmoene,(xrossulurieae, 6-»prikoIi-»eeae, Lalsainineae). Manche, beson-ders ältere, beziehen sich auf Verhälnisse, wodurch die allgemeineTracht bedingt ist, auf Blattstellung, Blüthenstand und Stellungder Früchte (8t«i1atae, llmbelliksrae, kliiiroonvpas), andere aufdie Gestalt der Blume (krueilerae, kepillonaee-le, I-abiata«),auf die Befruchtungsvrgane (8^na,itlr6veas), auf die Frucht (?o-m-lveae, Lupuliterae) u. s. w., wo dann auch die Endungenverschieden ausfallen.

Die Namen der Gruppen sind viel gleichförmiger und in denmeisten Schriften nach Gattungsnamen gebildet, welche die adjec-tivc Endung «so erhalten, z. B. in der Familie Verkenne«-»«die Gruppen Vef/csss und Vsr-s-rese. Dasselbe ist der Fall ,mit den von manchen Schriftstellern angenommenen Untergrup-pen (8uktrlbus)i wie bei der Familie knpilionneene, wo inder Gruppe Malens die Untergruppen ^enr'skeae, 7>r/o/reae u.s. w. unterschieden werden. Zu wenigen Familien wird der Fa-milienname selbst wieder zur Benennung einer Gruppe verwen-det, wie bei Viliaoeae und 8i»xilr->ue-»e, wo aber immer (nach