181. Proteaceen.
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2lipp'g, 2theilig oder (scheinbar) 2blättrig, im Blüthcnknopfe klappig,abfällig oder verwelkend. Staubgefäße 4 (davon I zuweilen an-therenlos), vor die Blätter oder Zipfel des Pcrigons gestellt unddiesen meist aufgewachsen, selten unkerwcibig. Eierstock l fächerig,l —2- oder mehreiig, häufig am Grunde mit 4 oder weniger freienoder verwachsenen Honigschnppcn oder Drüsen umstellt. Griffel 1;Narbe eingetheilt, selten ausgeraubet oder 2spaltig. Frucht eineIsamige, selten 2samige Nuß, Flügelsrucht oder Steinfrucht, odereine lederige oder holzige, 2- bis vielsamige, zuweilen durch einefreie (in 2 Plättchcn spaltbare) Scheidewand 2fächerige Balgkapsel.Samen eiweißlos. Keim gerade, mit 2, selten mit mehreren Keim-blättern ; Würzelchen unterständig.
Sträucher oder Bäume, sehr selten Kräuter. Die Blätter wechsel-ständig, seltner gegen- oder wirtelständig, lederig, immergrün, einfach,ganz und ganzrandig oder auch verschiedentlich gezahnt, eingeschnittenund tiefer zertheilt, ohne Nebenblätter. Die Blüthen meist zwitterig(nur bei wenigen eingeschlechtig), regelmäßig oder unregelmäßig, in Aehren,Trauben, Ebensträußen oder «meist) gehüllte Köpfchen zusammengestellt.
Diese Familie enthält gegen soo Arten (in 4o Gattungen), welche,Mit Ausnahme weniger nördlich vom Aequator (aber noch in der heißenZone) wachsender Arte», der südlichen Erdhälfte und zwar größtentheilsNeuhvlland und der Südspihe Afrika's angehören. Sie sind im Allgemeinensehr stattliche Gewächse, und viele werden als beliebte Zierpflanzen in unsernGlashäusern gehalten; aber über ihre Eigenschaften und ihre Benutzungist wenig bekannt. Bei mehreren sondern die Blüthen einen reichlichenHonigsast ab, der in ihrem Vaterlande genossen wird; einige tragen eß-bare Samen; von andern ist die adstriugirende Rinde oder die Wurzel,seltner das Laub als Heilmittel in ihrer Heimath im Gebrauche.
Gatt. Protee. krotea Ä-vree-r.).
letrsnüris lVloiioA)-nia 1,.
Perigon 2thcilig, ungleich, die breitere Lippe aus 3 verwachsenenZipfeln bestehend. Staubgefäße 4, den vertieften Perigonzipsclnaufgewachsen. Unterweibige Schüppchcn 4. Griffel pfriemlich, miteiner dünnern, stielrundcn Narbe. Nuß Isamig, überall barthaarig,durch den bleibenden Griffel geschwänzt. — Blüthen kopfig; Hüllercichblättrig, dachig, bleibend; Blüthenlagcr spreublättrig.
Die stattliche Protce. ?. speeigsnEin kleiner 6—8^ hoher Baum; Blätter verkchrteirund-länglich,spitzlich, am Grunde verschmälcrt und meist zottig, übrigens, wie