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2 (1843) Organisches Leben : Ergebnisse hauptsächlich aus der lebenden Welt über Entwickelung, Verbreitung und Untergang der früheren Bevölkerungen der Erde / von Heinrich G. Bronn
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387
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sorr flii0ttJ cltun von Käfern in einem Torfmoore zu Boulogne-sür-mer7 , m "och ihre natürlichen Farben haben; und solche #on Donada aus»b in dem Moore von Linum sind noch als die von D. Menyanthidisworden.

. Die größeren Thiere bewahren, wenigstens eine Zeit hindurch, sogar diezieren Theile und selbst das Fleisch, wenn auch mit chemischer Um-^"erung. Das Mark in den Knochen des ausgestorbenen Lervu» mega-ftif* Unter t>em Torfe von Rathcannon in Limerick hatte das AnsehenTalges '). Bei Dulverton in Somersetshire fand man einige^okel «och ganz und in verschiedenen Stellungen im Torfe. Ihre ganzegex smit den Knochen?) war in eine weiße zerreibliche blättrige und^ Uchly^ Substanz verwandelt, welche in der Hitze völlig wie gebranntesim > ^ Januar 1674 gingen bei Hope in Derbyshire zwei Personen«n r» Grunde, welche im folgenden Mai schon verwesend gefunden,und Stelle beerdigt und 28? Jahre später wieder untersucht wurden.

^Hautfarbe war noch schön und natürlich und ihr Fleisch weich wie3al, ^verstorbenen. 20 Jahre später waren sie stärker verändert. Imfrit/ifc 716 ^richtete vr.Bourn, daß der Mann noch vollkommen erhalten,sein stark, sein Haupthaar kurz, die Haut hart und lederfarben, undreiß ^"er Oberrvck noch so stark war, daß B. kein Stück davon ab-ein ^ ^nnte. Die Frau hatte durch die öftre Untersuchung mehr gelitten;^e§ " war ab, das Fleisch einer Hand wie die Nasenspitze verweset;hx^ "°chen gesund; das Haar lang und elastisch wie bei Lebenden. Einso e, genommener Vorderzahn war, so weit er in der Alveole gesteckt,

1 wie feiner Stahl, daß man ihn um den Finger biegen konnteex ^ann wieder in seine gerade Richtung zurückschnellte; doch verlor* cic f)n Eigenschaft "ach einigen Minuten. Als man bald nachher dieden F.^o an einer andern Stelle beerdigte, nahm das Fleisch zwischenohne ger» gedrückt bleibende Eindrücke an; die Gelenke waren beweglich,^«lle» ^ifheit; was von Kleidern übrig, war fest und gut; ein StückT°rfm?^^ ^i-n nicht gelitten zu haben 2 ). In einem Irländischenflele 9t fand man 1737 zwei andere Leichname, die 49 Jahre im Torffeit n, c. ** e waren so frisch und ihre Kleider so unversehrt, als ob sie erstUnd stiJ 9en Tagen beigesetzt worden (dann auch drei Säcke mit Nüsse»3 ütla^h" ^^idungsstücken). 3 " einem Torflager bei Haraldskioer in"u>n einen weiblichen Körper in einem Mumien-artigen^eßh^lh Pfunden, welcher mit Haken an einen Pfahl befestigt war und^hkschrj-g ^iiterthumsforschern der Königin G unn Hilde von Norwegenfh» e " wurde, von der man weiß, daß sie König Harald Blaatand^»InfM 965 in ein Torfmoor versenken ließ 3 ). In einem Torfe ina re fand matt 1747 einen weiblichen Leichnam, an Haare», Nageln

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3 \ Vn (an k im Quarlerly Journ. XIX, 269270.

3«brfc V" i>Af7<w - Transact. iT34, XXXVIII,606 .

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