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2 (1843) Organisches Leben : Ergebnisse hauptsächlich aus der lebenden Welt über Entwickelung, Verbreitung und Untergang der früheren Bevölkerungen der Erde / von Heinrich G. Bronn
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Mem nicht allzusehr. Gewöhnlich findet man sie am zahlreichste»Un k entwickeltsten in solchen klaren und fast stehenden Wassern,ur einen ganz leisen Abzug, nur einen geringen Wechsel^>ben und worin Wasserpflanzen wie Konserven, Lemnen underatvphysten wachsen: Bassins, Wiesen-Gräben, Torflacheu, ruhigere^buchten, Einmündungs-Stellen von Kanälen in stehende Wasser' dgl. ni. Aber eine lebhaftere Vegetation kräftigerer Pflanzen in^selben Wasser ist ihnen nachtheilig, und man sieht, daß ihre. "ge abnimmt, sobald die Zeit größrer Vegetations-Thätigkeit^'"rite. Wie es aber keinem Zweifel unterliegt, daß sie selbst und^besondre ihre Eyer in einer feuchten und selbst trocknen Atmo-^äre fonge lebensthätig bleiben und darin durch den leisesten Windweite Strecken entführt werden können, ja daß die ganze Atmo-.^tire beständig sehr reich an solchen Infusorien und ihren Eyern' welche dann sich allmählich niedersenkend bald in alle Infusionenj 0 Flüssigkeiten gelangen und sich weiter entwickeln, wo man sogeglaubt hatte, sie durch Urerzeugung entstehen zu sehen sH,

. ' 22s, 234]: eben so können diese Thiere auch im Schlamme, in^ ^cknender Erde oder in einem mit nur wenig Feuchtigkeit durch»Eugenen Boden selbst halbvertrocknet sehr lange Zeit fortbestehen,Eli gewisser Weise nähren und wahrscheinlich sogar fortpflanzen' 274. 27 ß ss.i. Eine sehr hohe (feuchte) Wärme tvdtet fle so

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" gcwtster Werfe nm;im «»v . , ,

274, 276 ff.). Eine sehr hohe (feuchte) Wärme tobtet sie so

'S- als das Gefrieren des sie enthaltenden Wassers, da sie selbst~ - °s»s«ih»n <11 . 265). Auch

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^ im Eise eingeschlossen am Leben bleiben <11, 265). Auch-Linter sind sie rege und sich zu nähren und zu vermehren be^ ~ - ' " L s kowoShs. daü diese Thier«

l Daraus erhellet den» bereits, daß diese Thiere

z e ^Eimaten fortkommen können, wie man es auch durch Be-:tte "mig bestätigt gefunden hat. Ja es gibt einige Arten, welchewd * ^"^gkdehnte Verbreitung über einen großen Theil derhied und sogar in den unähnlichsten Klimaten in den ver-

iele bonen und den manchfaltigsten Höhen besitzen, während

knd bisher nur erst an einer einzigen Stelle beobachtet worden

chen ^ gar manche, die im süßen wie im Meeres-Wafferwwer andre aus eines von beiden beschränkt sind. Fast

üj e "At man viele Arten durcheinander lebend; aber vbschonsv ss,^ ^^^E»ahl bekannter Arten sich jetzt gegen tausend belauft,in , doch kaum 4050 derselben, die sehr verbreitet sind undgroßer Zahl hxx Individuen beisammenleben: so daß sie dem