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2 (1843) Organisches Leben : Ergebnisse hauptsächlich aus der lebenden Welt über Entwickelung, Verbreitung und Untergang der früheren Bevölkerungen der Erde / von Heinrich G. Bronn
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öen Röhrchen; einzelne von ihnen sind dicker als die Röhrchen in ihrem übn«Verlaufe sind, welche daher um sie herum anschwellen und platzen?Außerdem beobachtet man im Parenchym wieder die schon erwähnten kugel-^riniqen Bläschen, welche großer als die vorigen sind und im InnernKetzer eine fchwammartige Masse zu enthalten scheinen. Endlich kommengütlich kleine faserige Massen vor, deren Fasern viel feiner als die des^wammes sind, die aber im Ganzen von der Größe des Inhaltes jenerWäsche,, bis zur 4afachen Größe derselben variiren und im letzten Falleein gröberes Gewebe erhalten. So scheinen sich die jungen SchwämmeKei'mchen der alten zu entwickeln; sie werden in den obenerwähntenKanälen »ach außen geführt, schwimmen eine Zeit lang umher und wachsenüblich irgendwo fest.

Bei andern Seeschwämmen nehmen die hornartigen Fasern etwas^ikerde auf; oder die Fasern werden mehr oder weniger vertreten durch'lärqhiige bis einfache nadelförmige Krystalle, Spiculae, hauptsächlich

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und in den Wänden der Röhren (Grnntia Furm., Calccpongc Bu

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cr es sind statt deren ähnliche Kieselnadeln, ebenfalls spicuiae genannt,Schanden (Haiichontlria Fjlem. = Halepong-e Beainv.). Fast alle stehenLamarck unter 8pongia. Sein Alcyonium unterscheidet sich vonhat'^0"^"^ itut durch ein kompakteres Gewebe. I» keinem dieser Wesenm< "i noch Polypen als Bewohner wirklich beobachtet,die i^ ie ^ Schwamm-artigen Wesen scheinen nun vorzugsweise geeignet,Bill!' 234 ff- erörterten Kiesel - Niederschlägt zu begünstigen und so die^^°unq Jaspis- und Feuerstein-Kugeln im Gestein zu vermitteln."» Manche dieser Kugeln sind in ihrem Innern voll der erwähnten Gewebe.Ritter den Süßwafferschwämmen enthält 8pongilla ebenfalls Kiesel-Alc "n und keine Polypen, scheint daher mit den vorigen verwandt.3t,fo° nc,Ia ^von sehr verschieden, mit Polypen versehen, in chemischerIkiEe^^^tzung vergänglicher, geschickt eine Kalkstein-Bildung einzu-b-ist,' Nkan hatte seit länqrer Zeit bemerkt, daß der kleine See Waal^nde Rockanje auf der Holländischen Insel Bvorn sich durch wach-bei lc ^^felsen immer mehr verkleinere. Der Prozeß war auf vcrscdie-bise gedeutet worden. Bergsma ') wies jedoch in Folge einerlautx» Leidener Sozietät, nach, daß der wachsende Niedcrsclsiag aus

dex ^."binen Kalkmaffen bestehe, zwischen denen die Gallert-artige Massep»Ix^ °y°nella stagnormn Lmk. lebe (und eine Menge von GammarusHi,5 0 " >D * ,nt) - Die Gesammtmasse des Niederschlags enthält außer Kalkoh hj ' aa Gallerte viel Kiesel und Eisen. Es ist aber sehr zu bezweifeln,bv 0A ev Niederschlag der Alcyonelia etwas mehr als seine lockere durch-" Form verdanke.

Fawilje ^""Erbank ^t, außer den frischen Apongiadeu , «pch andrx^von Korallen - Gewächsen hinsichtlich ihrer organischen Textur

Flirt', 0 '*''* 0 *ncrustationiiu& indigenis , Lugd. Batm, tS23, 4° ~>-

) 3» den sc - nai - I, 11 , 122.

Soc, ]' Ut1 ^ unzugänglichen Transact. of the London microscopical