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2 (1843) Organisches Leben : Ergebnisse hauptsächlich aus der lebenden Welt über Entwickelung, Verbreitung und Untergang der früheren Bevölkerungen der Erde / von Heinrich G. Bronn
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Thiere (Eisbären) gefressen und über so Pfd. Haare im nassen Sande»ergraben. Doch war das Skelett noch ganz bis auf einen Vorderfuß.Die Wirbelsäule, ein Schulterblatt, das Becken und die Überreste der3 Beine waren noch durch Haut und Sehnen zusammengehalten, das«ndre Schulterblatt fand sich in geringer Entfernung wieder. Der Kopf*»« noch mit eingetrockneter Haut bedeckt, und an einem der Ohren saß»°ch ein Haarbüschel; auch konnte man den Augapfel unterscheiden. DasGehirn im Schädel war eingetrocknet vorhanden. Die Unterlippe warAngefressen, und unter der zerstörten Oberlippe blickte die Kinnlade durch.Der Hals war mit einer langen Mähne beseht, die Haut bedeckt mit^Warzen Haaren und darunter mit einer röthlichen Haarwolle. Ein^iück Haut und ein Büschel Haare sind davon an die königl. Sammlung»nch Paris gekommen. Das Thier war männlichen Geschlechts; die Stoß-töne hatten nach der Krümmung gemessen über 9' Länge, und der Kopf*»»3 ohne dieselben 4oo Pfd. Adams handelte die entnommenen Stoß-töne wieder ein und verkaufte dann den ganzen Kadaver an den Kaisersooo Rubel. Das Skelett wurde zu Petersburg aufgestellt und von^^r'sius beschrieben '). Im I. 1805 erhielt Tilesius 2 ) noch einen'»arbüschel, den Einer Namens Patapof einem andern Kadaver nahe»to Eismeere ausgerissen hatte.

. d. In frischen Harzen wie in fosstlem Verngein hat man bekanntlich

Änderte von ^nsekten-Arten mit allen ihren Theilen so vollständig er-halt

j- ett gefunden, daß man ihre Familien, ihre Genera bestimmen und^ »f* ihre Arten mit lebenden zu vergleichen vermogte. Die weichstenpiekten, Spinnen, Ameisen, Termiten, sind oft gerade die deutlichsten,sei!* Bernsteins mit denen des Kopals verglichen zeigen sich anfangshr ähnlich, daher bei der übrigen äußern Ähnlichkeit beider Stoffe Täu-">«ngen leicht unterlaufen konnten (vgl. S. 34i). Indessen bemerkt»ppert °), daß nur Blätter zuweilen noch völlig biegsam und wie- rvcknet im Bernsteine vorkommen, während Blüthen, Antheren, Pollen»^ rnchen, Haare, Laub- und Leber-Moose und Pilze sich in einem dernnttci ( 'en Braunkohle ähnlichen Zustande befinden und von den Jnsek»l,.,*»»öl gar nur eine pulverig schwärzliche Masse übrig seye, welche die,le Form ausfülle.

c - Im Steinsalze hat man einige Thiere, Infusorien und Insekten,

- sehr wohl erhalten gefunden. Die Klonn» vunsiii Joly färbt

Marcel de Serres nicht nur das Wasser der Salzsümpfe bei..»Ntpellier roth, sondern findet sich auch und nicht die Artemia »a-3leVf ttie man behauptete im rothen wie im ungefärbten Steinsalze' >ch häufig, wie man unter dem Mikroskope zu erkennen vermag. Spä-^^er^röthliche Monaden und gegliederte Fäden wie von Jnsekten-

) Memoires de Vacademie de St. Petersbourg 1815, V, 404513; und" e elephante in genere et sceleto mammonteo in specie diss. Gv T.-x r «-Ksiüx, Petropol. 1814, 4.

a. a. O. Geschlechter der fossilen Pflanzen, 1841, i, 9 .

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-rahrb. is4i, 203 .