Fühlern im Steinsalze (vermuthet auch, daß sie oft die Ursache der rothe»Färbung vom Quarze seyen ')). Im Steinsalze von Wieliczka entdeckteRendschmidt 2 ) viel kleine braune Käfer, welche ihren Fühlern nachzum Geschleckte Elmis gehören, im Körperbau aber viel Ähnliches miteinigen Ptinus-Arten besitzen.
d. Im T-rft. Wie weit die konservirirende Thätigkeit des Torfesreiche, und welches die Veränderungen sind, welchen die in ihm begra-benen Thierkörper unterliegen, ist schon S. Z 85 ff. gezeigt worden. Wasandre antiseptiscke Stoffe betrifft, so ist hier vielleicht an den Bergmannzu erinnern, der, in einem Schwedischen Bergwerke verschüttet, nachmehren Dezennien wohlerhalten und kenntlich ausqegraben wurde, ent-weder durch die Wirkung vitriolischer Wasser oder auch der in den Werkenangesammelten Gase. — Auch sah ich im I. 1830 im Karlsruher NatN-ralien-Kabinet die kürzlich angekommenen ausgetrockneten Körper zweierKatzen, die man im Badenschen Oberlande beim Fällen einer hohlen
in derselben gefunden hatte. Die Körper waren ganz unversehrt, zusammen-geschrumpft, die Haut von Haaren völlig befreit und mit den Einge>ve>-den in ein hartes Leder verwandelt, zweifelsohne durch die Wirkung besGerbstoffs der Eiche, der in die Höhle gelangt war.
e. Es ifi bekannt, daß manche beerdigte Leiche», deren Fett durchEinwirkung von Alkalien und einigen Metalloxyden in Talgsäure (ftübrrAdipocire) verwandelt (faplmistzirt) worden ist, eine weit größere DaU^erlangen, welche Vermehrung ihrer Dauer indessen aus dem geologisch"
Gesichtspunkte doch nur sehr unbedeutend bleibt. ..
Ich theile hier die Beschreibung einer Haselmaus, Myoxuswelche auf dem Wege der Saponisizirung begriffen schien. Im Äpr1830 oder 1831 erhielt ich durch Vermittlung des Hrn. Hvfrath„eine verkalchte Haselmaus, bei den altdeutschen Gräbern von Sinsh>^gefunden", welche daselbst, wie ich später vernahm, von einemaus einer Erdhöhle, wahrscheinlich in Löß, hervorgeholt worden war. Jfand einen völlig trocknen, harten und geruchlosen Thier-Körper mit strfer und wie aufgeblasener Haut, welche nur am Kopfe etwas zusamm^geschrumpft und an den Schädelknochen angedrückt war. Stelle«'"?war dieselbe noch mit ganz unveränderten dichte», zarten, amgrauen, am ganzen Unterleibe weißen Haaren bedeckt. Größe,die Nagezähne in beide» Kinnladen, die Kauflächen der Backenzähne-^weit sie in dem halbgeöffneten leeren Munde sichtbar sind, stimmenmit denen bei der lebenden großen Haselmaus überein. Der rechte Der ^fuß, die 2 Hinterfüße, der Schwanz waren beim Herausnehme»Thiers aus dem Boden am Rumpfe abgerissen worden und «erAuch der Vordertheil des Körpers, welcher nach links und unten ^rückgekrümmt war, daß die Schnautze gegen den After hinreichtevvm tzintertheile losgebrochen. Durch diese wie durch die vier slBruchstellen war das Innere des Körpers überall zur Ansicht S e
') l'lnstit, 184g, 267,
*) Jahrb. 1839, 630 .