51
und 11° zu finden, so ist nach der Tafel die Zone zwischen 10° und lO'//— 39853 und zwischen 10'/-° und 11° — 39789, mithin
y -
39853 st- 39789360°
221 ,
Quadratmeilen.
Soll vermittelst der Zonen-Tafel die Größe eines Landes berechnet wer-den, so wollen wir annehmen, daß es von Parallelen und Meridianenscharf begränzt sei; es liege z. B. zwischen den Parallelkreisen von 42°und 39° 43" und werde von den beiden Meridianen von 2" und 7° 21*30** eingeschlossen. In der Latitudo begreift also dieses Land 2° 16* 35"und in der Longitudo 5° 21/ 30". Die vier ersten Zonen von 40*// bis42°, alle einen halben Grad breit, betragen nach der Tafel 122257 Qua-dratmeilen. Allein die letzte Zone von 39° 43* 25** bis 4ü° ist nur 16*35** breit, also wird die Zone von 40°, aus der Tafel — 31138 Quadrat-16* 35" 995**
Meilen, mit ' — 1800" "Eiplicirt, den Flächeninhalt dieses
Streifens geben — 17212 Quadratmeilen, der, zu den obigen vier Zonenaddirt, die Zahl 139169 giebt, welche die Fläche der um die ganze Erdegehenden Zone in deutschen Quadratmeilen vorstellt, die von den zweiParallelen 39° 43* 25** und 42° eingeschlossen wird. Da nun das inRede seiende Land nur 5° 21*// Ausdehnung in der Longitudo hat, soverhält sich die Fläche der ganzen Zone zu dem Stück, welches das be-treffende Land deckt, wie der Kreisumfang 360° zu 5° 21*//; woraus sichdie gesuchte Fläche — 2075, g Geviertmeilen ergiebt. Da aber die Vor-aussetzung, daß ein Land von Parallelkreisen und Meridianen begränztsei, in der Wirklichkeit nur selten seine Bestätigung findet, die Gränzenvielmehr in der Zone, worin irgend ein Land gelegen ist, bald ein-, baldausspringen, so werden einige Stücke dem Inhalt der Zone zugezählt,andere von demselben abgezogen werden müssen. Das Verfahren, wel-ches man bei Ausmittelung des Areals dieser Stücke befolgt, ist einrein geometrisches, das aber die Projectionsart der bei der Berechnungzum Grunde gelegten Karte wohl zu beachten und die bei den vielenWinkeln, Krümmungen, Einbeugungen der Gränzen, Flüsse, Seenfer rc.vorkommenden Schwierigkeiten durch sorgfältige Zeichnung und Rech-nung zu beseitigen hat. In vielen Fällen kann man sich zur Bestim-mung des Flächeninhalts jener Stücke auch der Methode des Wägensmit Nutzen bedienen, wobei man aber eine sehr genaue Probier- undMünzwage gebrauchen muß, die auf das kleinste Gewicht noch einenAusschlag giebt. Konftruirt man auf gutem, festem Velinpapier ein
4 -