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gelmäßigkeiten ab, so findet Daily die Abplattung, nach den Beobach-tungen von
Lütke. I : 267,7» j
Duperrey . . . I : 266,»» > 1 : 267
Freycinet . . . 1 : 267,»» )
Sabine . . . . I : 288,»» i
Fester .... 1 : 289,», j ^ - ^9.
Mit Ausnahme einiger Deobachtungs-Standpunkte von Biot, Arago undKater sind alle Versuche an oder in der Nähe der Seeküste angestelltworden; und mit Recht erinnert daher Daily, daß man von jetzt an vor-zugsweise darauf Bedacht haben müsse, im Innern der Festländer Pen-delbeobachtungen zu machen, wenn die Methode überhaupt zur wahrenVervollkommnung unserer Ansichten über die Gestalt der Erde beitra-gen solle.
Indem wir das Problem, die Gestalt der Erde nach dem Gravita-tionsgeseh nnd der Schwungkraft zu bestimmen, mit dem die Geometerwegen seiner Schwierigkeit noch nicht auf dem Reinen sind, unerörtertlassen, haben wir endlich noch mit wenigen Worten der astronomischenMethode zu gedenken, vermittelst deren die Figur der Erde gefundenwerden kann, ohne daß der Astronom, wie Littrow bemerkt, nöthig habe,seine Sternwarte auch nur einen Augenblick zu verlassen. Sie gründetsich auf die Störung der Länge und der Breite des Mondes, und giebtin beiden Elementen, nach Laplace's letzter Untersuchung, die Abplattungder Erde zu 1 : 2SS.
Wir kommen zur Bestimmung der Größe des Erdkörpers. Wäre ereine vollkommene Kugel, so würde der Umfang derselben, nach allen Rich-tungen gemessen, 540V deütsche Meilen betragen, weil fünfzehn dieser Mei-len auf einen Grad des Äquators gerechnet werden. Da aber, wie wirgesehen haben, die Erde keine vollkommene Kugel ist, sondern im Allge-meinen genommen ein an den Polen abgeplattetes Ellipsoid bildet, soergeben sich andere Dimensionen, bei deren Bestimmung es vor allenDingen auf die Länge ^ines Grades und den Abplattungswerth ankommt,welchen man der Berechnung zum Grunde legt. Für jene läßt sich aufdem Meridianbogen, der vom mittlern oder dem 45sten Parallelkreise ge-schnitten wird, in runder Zahl 57007 Tvisen annehmen, und für diesendie Bruchgröße '/rz», weil sie zwischen den zuverlässigsten, aus Gradmes-sungen, Pendelbeobachtungen und den Mondsgleichungen hergeleiteten Wer-then ungefähr die Mitte hält. Dieses vorausgesetzt, erhält man nachMunke's Berechnung folgende Größen für die