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Erster Band.
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erreichen, die parallele Sphäre. Die Eigenschaften einer jeden dieserSphären gehen aus dem Vorhergehenden hervor. In der geraden Sphäreliegen die Pole derselben im Horizont, daher sind alle Sterne in derselbensichtbar, und das ganze Jahr hindurch sind Tag und Nacht einandergleich, und der gegenseitige Übergang von Licht und Finsterniß erfolgtschnell mit keinen oder doch nur kurzen Morgen- und Abenddämmerungen.In der schiefen Sphäre ist ein Pol immer über, der andere unter demHorizont; die Schiefe des Winkels, unter welchem die Parallelkreise denHorizont schneiden, wächst mit der zunehmenden Polhvhe; einige Sternebleiben immer über ihrem Horizont, andere erreichen denselben nie, die-jenigen nämlich, welche in der Nachbarschaft des entgegengesetzten Polsihre scheinbaren Bahnen haben; noch andere, und zwar die meisten, diezwischen den zwei ersten Klassen die Mitte halten, gehen täglich auf undunter; endlich herrscht in dieser Sphäre, da nur zwei Mal im Jahre Tagund Nacht einander gleich lang sind, die veränderliche Länge des natür-lichen Tages in auf- und absteigender Linie, je nach dem scheinbaren Laufder Sonne in der Ekliptik. In der parallelen Sphäre steigt die Polhöhebis zum Zenith; hier wird der Horizont von keinem Kreise durchschnitten,und Sterne, die ein Mal in ihr sichtbar sind, bleiben es immer, nichteiner geht auf, keiner geht unter; man erblickt nur diejenige Hemisphäredes Himmels, deren Mittelpunkt der Pol ist, die entgegengesetzte bleibtunsichtbar; und wie in der geraden Sphäre die Vertheilnng des Lichtsauf die Hälfte des Tages beschränkt ist, so erweitert sie sich in der paral-lelen Sphäre auf die Hälfte des Jahres: hier herrscht ein halbjährigerfortwährender Tag und eine halbjährige fortwährende Nacht. Aber dieseist keine absolute Finsterniß: sie wird gemildert durch die lange Dauerder Abend- und der Morgendämmerung, die für den Pol, wie sich leichtzeigen läßt, ungefähr 2 . 54 Tage — 3'/- Monate beträgt, so daß dieeigentliche Nacht nur dritthalb Monate währt, wobei die Sonne nichttiefer als 23'/-° unter den Horizont sinkt; dazu kommt noch der Mond,der in dieser Sphäre die Hälfte seines Umlaufs über dem Horizonte ver-weilt, und demnach die noch übrigen 2'/? Monate der Polarnacht aber-mals um die Hälfte ermäßigt, die Nord- und Südscheine ungerechnet,welche in den Polregionen so häufig ihr prachtvolles Licht leüchten lassen.

Der Schatten ist Mangel oder Beraubung des Lichts eines leüchten-den Körpers durch einen im Wege stehenden dunkeln Körper. Er wirdvon dem beleüchteten Körper so geworfen, daß er mit ihm und dem leuch-tenden Körper eine gerade Linie bildet, mit den Außenlinien des Schattenerzeügenden Körpers begränzt ist, und nach dem höher» oder tiefern Stand