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Erster Band.
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137
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137

bei N.

NO.

O.

SO.

S.

SW.

W.

"st O,»;

-st st--

"st 0,70

0,iL

- str2

1,20

0,2»

H' H -s-

Jn der Zone zwischen Lat. 48° 5«' und 54° 41' N.

NW.

"st 0,»8

Sieht man also das Barometer um'l,^ Lin. über seinen Mittelstand sicherheben, so läßt sich mit verhältnißmäßig großer Gewißheit schließen, daßein Nordost wehe, und fällt es um 1,52 Lin., so darf man auf Südwindrechnen, selbst wenn man keine Gelegenheit haben sollte, die Richtung derLuftströmung an einer Windfahne zu beobachten. In dieser Beziehungist das Barometer mithin allerdings ein Wetterglas. Ob es aber zu-lässig sei, die Verschiedenheiten in der obigen Tafel blos lokalen Ursachenzuzuschreiben, ist eine Frage, deren Erörterung, so wichtig sie auch für dieMeteorologie ist, jetzt nicht vorgenommen werden kann, da der Beobach-tungsorte noch zu wenige vorhanden sind. Für Marseille, Lat. 43° 17',erhält man folgende Werthe: — O. -s- 0,„g; SO. -j- v,^; S. 0;SW. -st v,-i; W. — 0 , 22 ; NW. — 0 , 40 . Obwol in diesen Resultatender N. und NO. fehlen, so folgt doch aus ihnen, daß gleichnamige Windenicht immer dasjenige Zeichen, welches denselben im nördlichen Frankreichzugehört, führen. Während in Paris der SW. das Barometer bedeütendunter seinen Mittelstand drückt, ist in Marseille sein Einfluß positiv; undanderer Seits ist der NW., welcher das Barometer in Paris hebt, der-jenige, der in Marseille das Mapimnm des Herabdrückens erzeügt. Undso finden wir auf der südlichen Hemisphäre, an den westlichen Küsten vonPatagonien, daß N. und W. Winde das Barometer zum Sinken bringen,und südliche Winde es heben; dort erreicht es sein Minimum bei NW-,und sein Maximum bei SO., gerade entgegengesetzt den Erscheinungenauf der nördlichen Halbkugel.

Das Barometer ist ein Wetterglas nicht minder auch hinsichts derNiederschlüge, denn es hat bei Regen und Schnee ein Streben zu fallen.Indeß übt hierbei die Richtung des Windes einen bedeütenden Einflußaus, so daß man nur mit Berücksichtigung dieser Bedingung auf das eineoder andere dieser Phänomene schließen kann. L. von Buch hat nachge-wiesen, daß, wenn die von ihm für Berlin angegebenen mittlern Baro-meterstände, welche den zugleich genannten Winden zngehören, Regen oderSchnee bringen sollen, das Barometer für dieselben Winde folgende, in

NW.

0,81

Pariser Linien ausgedrückte, U

nterschiede zeigen muß.

N.

NO.

O.

SO.

S.

SW.

W.

Regen l,go

1,52

1,19

1,52

0,98

1,05

0,95

Schnee 3,07

L)

-,87

2,98

1,54

t)

^,Sl>

1,68

1,51

I.