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Differenzen
in der Latitudo, verglichen mit denHöhen-Unterschieden.
Mittlere Wärme des
Jahres.
Sommers.
Herbstes, i
k. An der Meeresfläche:.
n) Latitudo 4a".
17°, 3
2S°
17°
I,) Latitndo so".
10°,3
18
11. Am Gebirqsabhanq:.
g) Am Fuß, in Lat. 46° . . .
12
20
ii
d) Bei sooe Höhe.
s
14,7
8
Bevor wir in diejenige Region der Atmosphäre hinaufsteigen, wo,wenn sie auch unter dem Äquator gelegen ist, der Schnee niemals schmilzt,kehren wir noch einmal zu dem Gegenstände zurück, mit dem dieses Ka-pitel eröffnet wurde, um die Konstante der Höhe kennen zu lernen, welcheA. von Humboldt für 1° der Wärme-Verminderung in den Tropenlän-dern der Neüen Welt gefunden hat. Aus den Beobachtungen der mitt-leren Temperaturen folgert er für Höhen von o bis 25»v- über demMeere 96- auf jeden Grad. In den Schichten von fünfhundert zu fünf-hundert Toisen stellt sich der numerische Werth folgender Maßen: —
In der heißen Zone.
Höhe der Schichten. Höhe für 1° Wärme-Abnahme.
0 bis^5»v" bis 1000---) . 87-,-'(17V'--)
58» — IN»« (IN»» — 200») 1Si,-> (294)
100» — 158» (2000 — 300») 119,» (232)
150» — 200» (3089 — 480») 67,2 (!3I)
2V0» — 2500 (466S — 5«»0). 92,» (180)
Jsolirte Beobachtungen in den heißen Zonen geben 97„z, und fürden gemäßigten Erdgürtel rechnet A. v. Humboldt, nach Mittel-Tempe-raturen, eine Höhe von 89-,z für jeden Grad der Wärmeverminderungin Schichten, die sich von der Meeresfläche bis 1500- erheben.
Eine der umfassendsten Arbeiten über die Temperatur-Verhältnisseder Andeskette in der heißen Zone verdankt man dem franz. Natur-forscher Boussingault. Indem er seine eigenen zahlreichen Beobachtungen