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Erster Band.
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Die Berliner sowohl als Pariser Beobachtungen sind mit Thermo-metern an der Nordseite im Schatten, und so viel wie möglich vor demEinfluß der Zurückstrahlung vom Boden gesichert, angestellt. Wenn dieKugeln der Instrumente geschwärzt und der direkten Einwirkung derSonnenstrahlen wären ausgesetzt worden, so würden sie bei ruhigem Wetter,wo die Wirkung des Sonnenlichts ihr Maximunss erreicht, 8° oder lv°mehr, als in den Tabellen angegeben ist, gezeigt haben. Man würdesich aber sehr irren, sagt Arago, wenn man daraus schließen wollte, daßin unsern Klimaten die Temperatur der Erdkörper, wenn sie den Sonnen-strahlen ausgesetzt werden, nie über 48° oder 50° steige. Der Sand anden Ufern der Flüsse oder des Meeres ist im Sommer oft bis aus 65"und 70° erhitzt.

Quecksilber fängt an zu frieren bei —39°,§. Man kann daher be-haupten, daß jedes Mal, wenn das Metall fest geworden ist, die Tem-peratur wenigstens auf 40° unter Null gefallen gewesen sein müsse. Überdas natürliche Gefrieren des Quecksilbers finden sich in verschiedenenmeteorologischen Tagebüchern folgende Angaben:

Jenißeisk in Sibirien, Lat. 58° 27' N., Long. 8S° 38' O., im De-cember 1734, von Gmelin beobachtet.

Jakuzk in Sibirien, Lat. 62° N., Long. 127° 23' O.; im Jahre1736 war das Barometer in Delisle de la Croyere's Barometer sichtlichgefroren. Aber obgleich dieser es Gmelin zeigte, wollte doch letzterernichts von dieser Erklärung hören. Delisle war wahrscheinlich der ersteBeobachter, welcher sah und entdeckte, daß Quecksilber durch Kälte gefriert.

Kirenskoi Ostrog in Sibirien, Lat. 57° 47', Long. 105° 42' O.; den27. November und 29. December 1737, und den 9. Januar 1738, renGmeliu beobachtet.

Bei Solikamsk, im Gouvernement Perm, auf der Westseite desUral-Gebirges, Lat. 50° 40', Long. 54° 20', fror das Quecksilber im De-cember 1742, nach Gmelin; eben so im Januar 1760, nach Hellant.

Bei Krasnojarsk in Sibirien, Lat. 56° 1', Long. 90" 37', sah Pallas ^den Merkur gefrieren, am 8. bis 12. December 1771 und am 5. 6. lind8., 9. Januar 1772.

In Jrkuzk in Sibirien, Lat. 52° 16', Long. 101° 51' O., am 6., 7.und 9. December 1772, nach Pallas.

In Wütegra, am Onego-See, in Rußland, Lat. 61° 0', Long. 34"10' O., fror das Quecksilber am 4. Januar 1780, nach Elterlem's Beob- ^achtung. !

Im Fort York, an der Hndsons-Bai, Lat. 58° N., Long. 95° W-,