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Erster Band.
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selben unter die Jahreszeiten; gleich große Menge der vollkommen heiternTage, die am Kap 230, in Sydney 240 beträgt. Ist gleich die Zahl derRegentage in Neü-Süd-Wales sehr gering, so soll doch das Quantumdes Niederschlagö nicht unbedeutend sein; dazu gesellt sich aber eine großeDürre, die periodisch ist und nach den bisherigen Erfahrungen ungefährjedes zwölfte Jahr wiederkehrt; die letzte dauerte drei Jahre von 1826 bis1829, während welcher Zeit in der Grafschaft Eumberland (in der Syd-ney liegt) sehr wenig, man kann sagen, fast gar kein Regen fiel.

Anders gestalten sich die Negenverhältnisse aufVandiemensland; hierhat sich die Zahl der Regentage, im Vergleich mit Sydney, mehr alsverdoppelt, obwol das Quantum des Niederschlagö noch gering ist, unddie größte Menge des Regens fällt nicht mehr in die .Derbst- und Win-terzeit, sondern in den Winter und Frühling. Nach zweijährigen Beob-achtungen (183t und 1832) in Hobarttown (Lat. 43° S.) ergeben sichfolgende Werthe:

Winter.

Frühling.

Sommer.

Herbst.

Jährt. Regenmenge

20"7'",o

2S,o

41,8

rs,g

19,z

Zahl der Regentage

109

28.»

40,8

23,4

17,»

^2

In Vandiemensland glaubt man annehmen zu dürfen, daß die Jah-reszeiten alle neün oder zehn Jahre eine Veränderung erleiden und sie jededritte Perivdenreihe, oder alle dreißig Jahre, in der Intensität wechseln.Die Luft ist außerordentlich trocken und elastisch und — soll Opygen ingrößerm Verhältniß enthalten, als die Atmosphäre, welche über denmeisten Ländern der nördlichen Halbkugel schwebt!

Nachdem wir in dem Vorigen die Vertheilung der Hydrometeore aufder Erdoberfläche, hauptsächlich nach Anleitung von Kämtz, - durchdessen gehaltreiche Untersuchungen die Kenntniß dieses Zweiges der physi-schen Geographie, so wie der gesammten Meteorologie so sehr gefördertworden ist, — kennen gelernt haben, müssen wir zum Beschluß diesesKapitels noch einige specielle Phänomene erwähnen.

Nicht selten erlebt man auf den südlichen und östlichen Küsten vonSicilien einen Sandregen. So erzählt Smyth, daß es an einem warmen,bewölkten, dunstigen Tage, den 14. März 1814, mit großen schmutzigenTropfen zu regnen anfing, in denen sich ein sehr feiner Sand von gelb-lich rother Farbe niederschlug. Am Tage vorher hatte ein starker S.S.W.

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