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Erster Band.
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In Lat. 19' N., Long. 113° O. fiel am 28. September 1809, anBord des Ostindienfahrers Neptuns, das Barometer von 336,Lin. bisauf 318,gt Lin. kurz zuvor und während eines Tei-funs, in welchem derTrue Briton, ein Schiff von zwölfhundert Tonnen, mit Mann und Mausunterging.

In Lat. 17° N., Long. 113°'/- O. sank das Quecksilber am 28.September 181V an Bord des Elphinftone von 336,Lin. auf 329,g Lin.vor und während eines Tei-funs, der das Schiffsvolk zwang, den großenund den Besahumast zu kappen, um das Schiff zu retten. In Lat. 16°'/,N., Long. 114° O. wurde am 9. September 1812 auf demselben Schiffein bedeutendes Fallen des Barometers beobachtet, in Folge dessen derKapitain sich auf einen Tei-fun gefaßt machte, der auch bald erfolgte; zweienglische Schiffe, der Theban und der Cirencester, die nicht so auf ihrer Huthgewesen waren, wurden entmastet; der Elphinftone dagegen litt keinen Schaden.

Admiral Krusenstern erlebte bei seiner Reise um die Welt in denjapanischen Gewässern am 1 . Oktober 1804 einen Tei-fun, den ihm einplötzliches, ungemein tiefes Sinken der Quecksilbersaüle ankündigte, wo-durch er vor dem Untergang gerettet wurde; das Barometer fiel unter27 Zoll, den Fußpunkt der eingetheilten Skale.

Kapt. Howard erlebte, als er, von Amerika kommend, durch denKanal bei den Baschi-Jnseln in das Chinesische Meer einfuhr, am 18.und 19. Oktober 1821 in Lat. 16°'/, N. einen Tei-fun, bei dem dasBarometer bis auf 306 ,70 Par. Linien fiel.

Bei dem Sturm, welchen das ^preußische Scehandlungsschiff PrinzeßLuise im Jahre 1831 im Chinesischen Meere zu überstehen hatte, fiel dieQuecksilbersäule, so lange die Schwankungen des Schiffs die Aufhängungund Beobachtung des Barometers gestatteten, von 337,„ auf 326,, Linien.

Don den außerordentlichen Schwankungen des Barometers, welchein dem vierten Kapitel, als von Rochon beobachtet, erwähnt wurden, kamder eine Fall im Februar 1771 auf der Insel Mauritius vor. Bei hei-term Wetter fiel das Barometer innerhalb vierundzwanzig Stunden 25Linien. Der fürchterlichste Orkan tobte, auch hier, von allen Seiten desHorizonts; alles wurde niedergerissen und die Schiffe an der Küste zer-trümmert. Der Regen schoß in Strömen herab, und es blitzte und don-nerte unaufhörlich. Das Wetter dauerte 18 Stunden und ließ erst nach,als das Barometer wieder stieg. Ein schreckliches Bild der Verwüstungstellte die Insel dar, als die Bewohner wieder zur Besinnung gekommenwaren, um frei um sich blicken zu können.

Zwischen den kleinen Inseln, welche vor der südlichen Küste von