Band 
Erster Band.
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Die verschiedenen Jahreszeiten, in denen die preußischen Schiffe")das Kap Hoorn umschifften, scheinen vielleicht dazu zu berechtigen, einallgemeines Resultat, welches sür das ganze Jahr gültig sei, aus denWahrnehmungen auf den einzelnen Reisen herzuleiten. Von diesem Ge-sichtspunkte sind in der Tabelle die mittlern Werthe gezogen worden.Man ersieht daraus, daß die westlichen Winde durchaus vorherrschen,denn unter 10,000 Winden weht es 7283 Mal aus der westlichen undnur 1117 Mal aus der östlichen Weltgegend. Oder es verhalten sich,auf einen kürzesten Ausdruck gebracht, die westlichen Luftströmungen zuden östlichen nahe wie 1 zu 7. Die absolute Majorität haben die Süd-westwinde, die absolute Minorität die Ostwinde; jene verhalten sich zudiesen wie 25 zu 1. Aber nicht allein in der Richtung sind die westlichenund südlichen Winde die überwiegenden; auch der Stärke nach sind siees bei weitem. Nach Fitz Noy's Bemerkungen erheben sich die östlichenWinde unveränderlich sehr schwach; nach und nach nehmen sie an Stärkezu, das Wetter verändert sich, und sie endigen bisweilen mit einem ent-schiedenen Sturm; aber dies ist selten. Der Nordwind weht bei seinemAnfange sehr mäßig, doch führt er ein trüberes und bewölkteres Wetterin seinem Gefolge als der östliche Wind und wird meistens von schwachemRegen begleitet. Nimmt er an Stärke zu, so geht er stufenweise inswestliche Quartier über und weht am steifsten zwischen N. und N.W.,mit schwerem Gewölk, trüber Witterung und vielem Regen. Hat sichdie Wuth des N.W. erschöpft, welche zwischen zwölf und fünfzig Stundenanhalten kann, so springt der Wind zuweilen plötzlich nach S.W., jadies kann sich ereignen, wenn er seine größte Stärke erreicht hat; unddann stürmt er aus der neüen Richtung fürchterlicher als je zuvor. Ebenso plötzlich entsteht ein Sturm aus S., doch wird seine Annäherung, sowie die des S.W. Sturms, durch große weiße Wolken verkündigt, diesich in jenen Weltgegenden über den Horizont erheben, und durch ihrescharfbegränzten Ränder und runde Formung nicht zu verkenrien sind(Cumuli). Nach den Erfahrungen, welche an Bord der preüßischenSchiffe gemacht worden sind, bilden die S. und S.W. Winde die Mehr-zahl der Stürme, während beim Nordwinde nicht ein einziger Sturmvorkommt. Das Nähere ergiebt sich aus der nachstehenden

ch- Die Reise des Mentor 1823 machte Kapt. Wendt als Obersteüermannmit; bei der ersten Reise der Prinzeß Louise 1826 führte Kapt. Harmßen denBefehl des Schiffs; bei den zwei andern Reisen desselben Schiffs in den Jahreni83o und 1833 Kapt. Wendt; das Schiff Christian führte Kapt. Rieck.