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Das Oberengadin : Ein Führer auf Spaziergängen, kleinen und grossen Touren / M. Caviezel
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der mit einer alten Burgruine geschmückt ist. Das nach derUeberlieferung durch Adam von Camogask und Konsorten zer-störte Schloss ward im Jahre 1251 von Bischof Volkard ange-legt, der bischöflichen Besitzungen in der Umgegend zumSchutze. Die Lage ist sonnig und windstill. Beliebter Punktzu Nachmittagsausfahrten aus den obern Gemeinden mit Besuchdes Felsenhügels Gnardaval. Verschiedene fremde Familiennahmen hier schon langem Sommeraufenthalt.

Gasthäuser.

Hotel und CafA Guardaval, ein älteres Herrenhaus am obernEintritt in das Dorf, hat 10 gute Betten und Privatlogis.Besitzer: Madame Josty.

Exkursionen. I. Ohne Führer.

1. Schlossruine Guardaval mit guter Bestauration; aufVorausbestellung hin werden grössere Mittagessen nach Beliebenservirt; sonst beliebig Caf6, Getränke, kalte Speisen. Die Aus-sicht ist ganz erhaben, besonders auf die weite, unten sichausdehnende Ebene, sowie thalauf und thalab.

Der Kalkhügel hat eine sehr interessante Flora, aus derbesonders hervor zu heben sind: Potentilla caulescens, Violapinnata, Anthericum Liliago, Androsace septentrionalis, mehrereHieracien-Arten; Rhamnus pumila überzieht an einigen Stellenden Fels.

2. Mnotta pitschna, eine niedere Höhe über der Waldgrenzegegenüber dem Dorfe, l/ 2 Std. Entfernung. Durch geebnetenWaldweg wird dieselbe erreicht. Gute Aussicht auf die Dörferdes Oberengadins, nach dem Albula- und Eschiathal. Von dortans führt ein Fussweg ob der Waldesgrenze hin zur Seja (s.Zuz.)

3. Plan pitschen ist etwa/ 4 Stunde oberhalb der Guarda -