8
CLASSIS I. SPECIES.
Co st US, Costwurz.
11. C. glabratus Sw. foliis utrinque glabris, spicapauciflora, squainis apice foliaceis, summis fastigiatis. C. ara-bicus Rose. Blackav. t. 394.
Kahlblättrige C. H. 8. Die Aehre ist einem Tannenzapfen sehrähnlich; sie trägt wenig Blüthen, die nur einen Tag blühen, ln Ostin-dien. Kann also nicht Cost. arabicus genannt werden.
-X- 12. C.Specio sus Sm. foliis subtus sericeo-villo-sis. C. specios. Sm. C. arabicus Jacq. ic. rar. t. 1. Amomumhirsutum Lamahk.
Echte, schöne C. IX. 8. Die röthlichweissen, glockenförmigenBlüthen bilden eine eirunde kurze Aehre und verbreiten einen Veilchen-geruch. In Ostindien.
C. speciosus soll die bekannte arabische Costwurz (C. arabicus)liefern, die in zusammengerollten Stücken, welche dicker als der Zimmtsind, zu uns kommt. Die frische Rinde ist weiss und hat Violenge-ruch ; in den Apotheken wird sie mit Canella alba, dem weissen Zimmt,verwechselt, und heisst gewöhnlich Costus dulcis , süsser Costus. Mitder Zeit wird sie dunkler und bitter, daher: Costus amarus , bittererCostus. Sie ist jetzt ganz ausser Gebrauch. Beide Arten gehören insTreibhaus. Man vermehrt sie durch Wurzeltheilung, ehe neue Stengelhervor kommen. Die verwundete Wurzel muss man zuvor abtrocknenund die Wunde heilen lassen, ehe man sie legt.
Alpinia, Alpinie.
% 13. A. Galanga Sw. racemo terminali laxo, flori-bus alternis, uectarii labio emarginato, foliis lanceolalis. Ma-ranta Galanga Lim. Galanga major et minor Rumph. amb.
V. t. 63.
Galgant-Alp. H. 7. 8. Auf der Spitze des Stengels befindet sicheine Aehre von kleinen weissen Blüthen, die stark aber unangenehmriechen. Jede Scheide ist dreiblüthig; die 3eckige Kapsel ist dreifäche-rig. In Ostindien. Hiervon kommt die eigentliche Galgantwurzel, dieman in den Apotheken unter dem Namen: Galangac maioris et minorisradix, kennt. Die kleinere ist die beste; sie ist durch und durch dunk-ler braun als die grössere, ^ Zoll stark, mit weisslichen Ringen. Sieist ein flüchtig reizendes Gewürz, das stark riecht und viel Oel enthält.Man setzt es der China und andern Mitteln zu, um ihre Wirksamkeit zuvermehren. Man verwechselt mit ihr sehr oft die Kaempfera Galanga^besonders in Gärten.