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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS ffl. SPECIES.

Der beste Safran, der als Farbe und Gewürz allgemein bekanntist, kömmt aus Oesstreich und wird zwischen St. Pölten und Ens ge-baut. Er besteht aus den Narben der Blüthen von C. sativus. Manlegt die Zwiebeln im Sommer, die im Herbste blühen, ohne Blätter zutreiben. Sind die Narben zu dem gehörigen Grade der Entwickelunggelaugt, so wird die ganze Blüthe abgebrochen und dann die Narbensorgfältig berausgenommen. Diese allein geben den Safran, der weiterkeiner Zubereitung als einer behutsamen Trocknung bedarf. Er ist sehrkostbar; denn za lf> Unzen gehören an 107 — 108000 Blüthen. Denverfälschten erkennt man an dem Gerüche, wenn man ihn auf Koh-len streut.

Gladiolus, Siegwurz,

221. Gl. communis L. foliis ensiformibus nervosis,florihus sccundis, ringentibus, lariniis superioribus couuiven-tibus, inferioribus spalulatis subaequalibus, autlieris filamen-tis brevioribus. Citkt. Magaz. t. 86. Schk. t. 6. Red. 267.Plenk. t. 33. Gl. elatus Baui.

Gemeine S. ZJ. 5. 6. Die Blüthe karminroth, auch zuweilen fleisch-farben. „Die rundlichen Fasern, sowohl der äussern als der innern Zwie-belhäute, sind nur am obersten Ende der Zwiebel netzförmig, gitterar-tig verbunden, gehen übrigens als rundliche Fäden gerade neben ein-ander liegend fort. Die äussern Blumenscheiden haben eine stumpfeSpitze mit aufgesetzter kurzer Stachelspitze. Der Fruchtknoten istkrumm umgekehrt eiförmig, d. h. oben nur wenig breiter als unten, underscheint auf dem Querschnitte dreikantig mit etwas concaven Seiten-flächen. Die Kapsel ist ausgewachsen elliptisch, krumm, nach untenetwas schmaler, tief äreifurchig, die drei Kanten sind nur am oberstenEnde der Kapsel keilförmig hervortretend, werden dann bald einge-drückt und bilden so in der Mitte der Kapsel 6 stumpfe Kanten, welchevon abwechselnd flachein und tiefen Furchen geschieden werden. Uebrigensist die Kapsel iichttgrön mit dunklem grünen Adernetz, welches von denNerven auf dem eingedrückten Kanten ausgeht und sie erhält dadurchein noch stärker rcmzliches Ansehn, als sie wirklich hat. Saainen fin-den sich nur wenige ausgebildet in jedem Fach, sie sind breit elli-ptisch , stumpf.*“ v. ScmuscHTBNiDAi.. Sie ist die von altern Zeiten herschon in Gärtem cralthrirte Art. Die drei untern Abschnitte mit läng-lichem weissen Fteck.. Auf Wiesen, Weinbergen, in Olivengärten inSüddeutschland.

222. G* 1. ßo uehe an us Schleghtd. diagnosis et figuradesideraulur ;a ct a.uetore- Gb wrmiiuim Rcau, Kupfers. Vi.ic. 817?