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CLASSIS III. SPECIES.
Wurzelnde B. Zf. 8. 9. Die länglich-eirunden Aehrchen einzeln,grösser und kleiner gestielt, als bei der vorigen Art. Der Rückennervverschwindet innerhalb der Spitze der Schuppe. Die Borsten 3—4mallänger als die Nuss; sie sind verschiedentlich gekrümmt und nur ganzoben hackerig. Ueberdiess kommt diese später zur Blüthe als die vorige.An Flussufern, auf überschwemmten Plätzen.
316. Sc. Michel in uus L. calamo triquetro, vaginisfoliiferis, capitulo terminali involucro polyphyllo cincto. Seme,in Roem. et Ust. D. B. 5. t. 2. Host. g. 3. t. 69.
Michelisehe B. ©. 8. 9. Das Köpfchen besteht aus 5—'10 Aeh-renbündeln. Die lanzetförmigen, gekielten Schuppen endigen in eineetwas gebogene Spitze. Keine Borsten. Meist 2 Staubgefässe und2 Narben. Die an beiden Enden verdünnte, 3eckige Nuss bräunlich.An Flussufern, auf überschwemmten, sumpfigen Stellen; Triest, Kärn-then, Wittenberg. — Diese Binse ist nur wenige Zoll hoch.
Die meisten dieser Binsenarten verrathen Torflager. Die Sumpf-binse gebraucht der Schmidt zu Löschwedeln. Vor allen zeichnet sichdie Seebinse aus. Im nördlichen Europa und Deutschland flicht manDecken, Matten, Körbe, Stuhlsitze, Fischkörbe, Siebeu.dgl. m. daraus;man deckt Häuser damit. Das Mark ist zu Dochten brauchbar. Jungfüttert man Pferde damit und getrocknet frisst sie auch wohl das Rind-vieh. Die süsslichen Wurzelknollen von No. 296. gewähren ein gutesFutter für die Schweine und liefern ein brauchbares Mehl. In denApotheken führte man sonst von der Seebinse: Junci maxinii, s. Scripimajoris radtx, semina.
Eriophornm, WoUgras.a. Spica solilaria.
317. E. alpinum L. calamis triquetris, l'oliis brevissi-mis, spica obloiiga. Host. g. 1.1. 40. Sturm 1. 10. Engl,b. 311. EJ. D. 620. Trichophorum alp inurn Pers.
Alpen-W. 2f. 4— 5. Unter allen Arten dieser Gattung die kleinstemit der kleinsten Aehre. Die länglich-eirunden Schuppen glänzend,gelb rostfarben mit grünem Kielnerv. Variirt mit 1 und 2männigen Blü-then auf einer Aehre; zuweilen hat cs auch Zwitter mit getrennten Ge-schlechtern. Auf Sumpf- und Torfboden, vorzüglich in Voralpen.
318. E. v aginatum L.calamis trigonis, spica oblongo-ovata. Engl. b. 873. Fl. D. 236- Sturm 1. 10. Hopp. Cent. 3.E. cespitosum Host. g. 1. t.'39.
Scheidiges W. Q. 4. Auf den Alpen 8—6. Die Büschelumfassen-den Scheiden endigen sich in sehr lange Blätter. Der Halmscheiden