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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS III. SPECIES.

gemeinen Gerste : durch mehr zusammengedrückte, nach oben völlig6-zeilige Aehren, wovon die 4 mittlere Reihen unfruchtbare Blüthen ent-halten , die unbegrannt sind, (die zwei entgegengesetzten Reihen ent-halten fruchtbare, begrannte Zwitter); und durch grössere Körner.Die Abart ß. kennt man unter dem Namen: zweizeilige nackte Gerste,die auch die Körner fallen lässt, welche aber grösser sind als bei dervorigen. Am Samara in der Tartarei.

% 418. H. hexasticlion L. flosculis omuibus henna-phroilitis mislalis, seininibus sexl'ariam aequaliler positis.Gauht. 2. i. 81. f. 3. VmoitrT t. 2. Host. III. i. 35.

Sechs zeilige G. ©. 6. Die Aehren an 6 Zoll lang und oft einenZoll breit. Die Grannen sehr lang.

419. II. Zeocriton L. flosculis laleralilius lnascu-lis mulicis, seiuitiibus angularibus pnlenlibus corlicntis. Schreis.1. t. 17. Vjisorg t. 4.

Bart-G. H- 5. 6. Die steife Aehre ist zusammengezogen, breit undzweizeilig. Die Granne sehr lang hervorstehend.

Die einheimischen Arten sind jung ein gutes Viehfutter. Die ge-meine Gerste ist eins der wichtigsten Gewächse in der Haushaltung derMenschen. Schon in den ältesten Zeiten bereitete man daraus man-cherlei Speisen und Getränke. Heut zu Tage macht man Brot, Grau-pen , Gries und Malz daraus. Weil das daraus bereitete Brot sehrbald trocken und hart wird, so geniesst man es nicht mehr so häufig.Desto häufiger wird das daraus bereitete Malz zum Bierbrauen benutzt.Man bereitet Gersten- und Graupenschleim; man gebraucht die Gerstezur Viehmastung. Die übrigen angeführten Arten werden hier und daangebaut und zum Pferdefutter gebraucht. Auch säet man sie unter an-dere Futterkräuter und mähet sie mehreremale. Die gemeine Gersteleidet viel vom Brande; die J'ipula oleracea nagt den Halm an derErde ab; eine Musca durchbohrt den Halm, dass er abstirbt. In denApotheken führt man: Hordeum mundatum, excorticatum , perlatum.Zur Verhütung des Brandes pflegt der Landmann die Gerste in Kalk-vVasser etwas einzuweichen; und um das Keimen derselben nach demSäen zu erleichtern, in Mistjauche.

Secale, Roggen.

420. S. villosuin L. spieuiis subtrifloris, calycis glu-marum costis ciliatis. Host. g. 2. t. 48. Triäcum pillosum

M. B.

Haariger R. ©. 5. 6. Er treibt mehrere, 2 Fuss hohe Halme. Diegrüne , zweizeilige Aehre an 2 Zoll lang. Die ungestielten Aehrchen be-