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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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229
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ORDO I.

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Rundblätteriges L. Z|. 7. 8. Der an der Basis ästige und ge-streckte Stengel ist 4-eckig und wird selten über eine Hand breit hoch;die Aeste sind aufrecht, einfach und nach oben ziemlich kahl. Diestumpfen Blätter haben kurze Spitzen und sind oben scharf: von denobern 4 Stengelblättern sind 2 wechselsweise klein*. Es findet sichentweder kein Deckblatt, oder ein kleines, eirundes, selten 2 entgegen-gesetzte. Der gemeinschaftliche Blüthenstiel ist 2 — 3 Mal getheilt;die besondern 2-theilig. Die kleinen Blüthchen sind schön weiss. Dieschwärzlichen Saamen sind mit langen, weisslichen, hakenförmigen Haa-ren besetzt. In dichten Nadelwäldern , zwischen Moosen.

661. G. trifiduni L. follis oblongo-linearibus obtu-sis glabris, pedunculis paucifloris lateralibus, corollis trilidis,caule procumbente hispidiusculo. Fl. dan. t. 48.

Dreispaltiges L. 11. 9. Eine zarte Art, vom Ansehen eines klei-nen G. palustre, durch die angegebenen Kennzeichen leicht zu erkennen.Auf den Seethaler Alpen und im Norden.

662. G. palustre L. foliis subspatulatis lineari-el-lipticis inaerjualibus, caulibus flaccidis, paniculis lateralibus.Fl. D. 423. (mala). Engl. bot. 1857.

SumpfvL, 2J. 5. 8. Der fusshohe Stengel ist sehr ästig, liegend undviereckig* die Ecken sind etwas scharf. Die stumpfen Blätter sindkahl und am Rande abwärts etwas scharf : die in der Nähe derBlüthensind entgegengesetzt und stehen nicht mehr, wie in Fl. D., zu 4. Dieschönweissen Blüthen bilden 3-theilige schlaffe Enddoldentrauben anStengel und Aesten. Bei dem Trocknen wird die Pflanze schwarz.Fast in allen Gräben und Sümpfen.

663. G. boreale L. foliis quaternis lanceolatis tri—nervibus glabris, caule erecto. Eugl. bot. 105. Fl. D. 1024.

Nördliches L. V,. 6 — 9. Die rothbraune Wurzel ist ästig undkriechend; sie treibt Stengel von 1 bis Fuss, die fast einfach, auf-recht, steif, 4-eckig und etwas scharf sind. Die stumpfen Blätter sindohne Stachel, nur am Rande und Kiel etwas scharf, 2 entgegengesetztesind fast immer etwas kleiner: die in der Nähe der Blüthe stehen zu2 und sind eirund und verkehrteirund. Die milchweissen Blüthen ste-hen in einer dichten Enddoldentraube. Auf Wiesen und in Laub-wäldern.

664. G. rubioides L. foliis quaternis lanceolato-