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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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674. G. saxatile L. foliis subsenis obovatis acutis,caule procumbente: rarnis confertis elougatis, peduriculisinultifloris. G. harcynicum, Weio. obs. Engl. bot. 815.Dec. ic. gall. 25.

8tein-L. Z|. 6. 7. Die liegenden Stengel sind sehr ästig, eckig, kahlund werden zuweilen spannenlang. Die gleichen, kahlen Blätter ver-schmälern sich am Grunde und stehen zu 6: die untern des Stengelsund der blüthenlosen Aeste sind verkehrteirund und der Rückennervendigt sich in einen kurzen Stachel; die obern der Aeste und die inder Nähe der Blüthen stehen entfernter und sind zugespitzt. Die Blü-thenstiele stehen in den Winkeln und an der Spitze, sie sind 2-theiligund tragen viele weisse Blüthen. Die kahlen, schwarzen Saamen sindgepaart und fast kugelrund. Auf Heideplätzeu, unfruchtbaren Triften;an schattigen Felsen. ,

675. G. baldense Sfr. foliis spatulato - linearibuscrassiusculis glabris acutiusculis, pedunculis axillaribus sublri-floris, caule cespiloso.

Baldisches L. 7\. Vom Wuchs des G. silvestre, oder des saxatile ,aber klein und mit dicklichen Blättern, die Blüthen gross, weisslich, inkleinen kurzen Achseldoldchen, zu 3 — 6. Tyroler Alpen, RastadterTauern, Baldo.

676. G. pumilum Lam. fol. lineari-setaceis sub-erectis laevibus, pedunculis subuxnbellatis, corollae laciniistrinervibus, radice repente, caulibus cespitosis. Lam. ill. t. 60.f. 2. G. trichophyllum All. G- hypuoides Vill. G. piu-sillum L. ?

Zwerg L. 2J. Wuchs wie kleines G. silvestre, aber die Blätter schmä-ler, in lange Spitzen auslaufend, mit dicken Mittelnerven, nebst dickemRand, und steif. Am Litorale.

Die Labkraut-Arten enhalten sämmtlich Färbestoff, der bei denmeisten eben so durchdringend ist, als bei der Färberöthe; vorzüglichgehören hierher No. 653,663, 665, 666,668, 671. Von G. verum sammeltman in Schweden, im Frühjahr und Herbst die Wurzeln und färbt da-mit , besonders wollene Zeuge, wenn sie gelb grundirt sind, schön roth.Die Blüthen geben mit Alaun der Welle ein schönes Gelb. In denApotheken führte man ehedem, mehr wie jetzt: Galii lutei herba et flo-res t s. summitates. Die bittern Blätter werden als sehr wirksam gegenConvulsionen und Epilepsie der Kinder gerühmt. Auch soll der ausge-