242
CLASSIS IV. SPECIES.
Weisser S. 1;. Er hat das Aeussere der Rheinweide, breitere Blät-ter, aber fast ihren Bliithenstand. Die 4 Honigdrüsen sind kleiner alsdie Blüthenblätter. Die 4 Staubfäden sind mit der Röhre des Kelchsverwachsen. In Indien.
Von diesem Baume soll das weisse und gelbe Santelholz \Lignumsantalinum ullnim et citrimtm) kommen. Die weniger starken Stückesind kräftiger und riechen bei weitem stärker; sie kommen von dermalabarischen Küste. Die dickem Stücke bringt man aus Cochinchina.Es hat beim Reiben einen Rosengeruch und einen bittern Geschmack.Durch Destillation irt Wasser giebt es ein Oel, das nach Ambra riechtund in der Kälte gerinnt; durch Ausziehen mit Weingeist erhält manein wohlriechendes Harz.
Strutbiola, Spalzenslrauch.
699. Str. virgata Thustb. foliis Innccolatis stria-tis, suimnis cilialis, rainis pubescentibus. Bukm. afr. t. 47.
f. 1.
Ruthenförmiger Sp. p. Blüht iin Sommer. Der sprossende Sten-gel treibt einfache, ruthenförmige Aeste. Die entgegengesetzten Blättersind kahl und gerinnelt. Die winkelständigen Blüthen sind einzeln undstiellos; sie sind weiss und von der Länge der Blätter. Er variirt:mit längern und kürzern Blättern mit rothen und gelblichen Blüthen. Aufdem Cap.
Er gehört ins Glashaus und verlangt bündige Erde: Heideerde mitguter Gartenerde vermischt; mässige Feuchtigkeit; im Sommer insFreie, im Winter ans Fenster.
P r o t e a, Silberbaum.
700. Pr. conocarpa Thüjtb. foliis quinqueden-tatis glabris, caule erecto, capitulo terminali. Lam. ill. 53.f. 3. Leucospermum conocarpon R. Bk.
Kegelfrüchtiger S. 1). Der runde Stamm wird 3 Fuss hoch unddrüber; er treibt nur wenige entgegengesetzte Aeste. Die ungestielten,länglichen Blätter haben nur an der Spitze 5, (selten 7, 3 oder garkeine) Zähne, die schwielicht sind; dabei sind sie an der Basis zottig.Ein einzelner Blüthenkopf, der aus fadenförmigen, mit langen , gelbenHaaren besetzten Blüthen bestehet. Die allgemeine Biüthendecke be-steht aus eirunden, zugespitzten, kahlen und bewimperten Schuppen, diesich wie Dachziegel decken. Er variirt: mit zottigem und kahlem Sten-gel. Auf dem Vorgebirge der guten Hoffnung.