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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
Entstehung
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CLASSIS V. SPECIES

PENTANDRIA, stamina 5.

MONOGYNIA, Stylus unicus.

Mirabilis, TVunderblume.

■>£ 742. M. dichotoxna L. floribus sessilil)us axil-laribus erectis solitariis. Schk. t. 41.

Zweitheilige W. (Unächte Jalappe). 1 \. 7. folg. Die flei-schige Wurzel treibt einen aufrechten ,2 — 3 Fuss hohen Stengel, deraufgeschwollen und gegliedert ist. Die entgegengesetzten Blätter sindlänglich, gestielt, herz-eiförmig und schön grün. Die rothen Blüthensind etwas unter den Blättern versteckt; und riechen des Abends aus-serordentlich schön. In Mexiko.

^ 743. M. Ialapa L. floribus congeslis peduucula-tis, foliis glabris. Rumfh. mnb. 5. t. 88. Blackw. i. 404.Bot. Mag. 371.

Gemeine W. 2{. 7. folgg. Die dicke, fleischige Wurzel treibt einengegliederten, sehr ästigen Stengel, der 3 Fuss und drüber ist. Diestiellosen und gestielten Blätter stehen einander gegen über, sind herz-förmig und zugespitzt. Die Blüthen sind gelb, roth, roth- und gelbbunt,Und finden sich sämmtlich zuweilen auf einer Pflanze; sie öffnen sichnur, wie die andern beiden, des Abends bei guter Witterung; sie ste-hen gewöhnlich zu 6: die Röhre schliesst den Fruchtknoten kugelför-mig ein. Die Staubfäden entspringen aus dem Honiggefäss, und sindin der kugelförmigen Basis frei, mit der verengerten Röhre verwach-sen und weiter hinauf wieder frei. Von der kugelförmigen Basis derRöhre und dem Kelche wird die Nuss gebildet. Der Saame fallt leichtaus. In beiden Indien.

744. M. longiflora L. floribus congeslis Ion-gissimis subnutantibus terminalibus, foliis subvillosis. Liuw.Act. hobn. 1755. t. 6. f. 1. Gaert. 2. t. 127. f. 5.

Langblüthige W. Zf. 7. folgg. Die grosse fleischige Wurzel treibtrührige, behaarte Stengel, die, unterstützt, über 3 Fuss hoch steigen,aber im Gegentheil niederliegen. Die sehr grossen, herzförmigen Blät-