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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

Von der ersten war in den Apotheken bekannt: pulmonariae ma-culosae herba; es wurde in Lungenkrankheiten empfohlen, daher seinNaine. Man baut es in Gärten und geniesst es als Salat.

Syinphytum, Wallwurz.

796. S. officinale L. foliis ovato-lanceolatis decur-rentibus, calyce convergente tubi corollae longitudine. Engl,bot. 817. Fl. D. 664. Schic, t. 30. Stukm 1. 17. HayxeArzngw. III. 37. — ß. S. patens Sibth. foliis ovato-lanceo-latis decurrentihus, calyce patente tubo corollae breviori, cor.violacea. — S. bohemicum Schm. cor. alba, stylo exserto.

Gemeine W. !{. 5. 6. Die starke Wurzel ist äusserlich schwarzund inwendig weiss; sie treibt einen aufrechten ästigen Stengel, der an2 — 3 Fuss hoch wird, und, wie die Blätter, steif behaart ist. DieBlätter stehen wechselweise und laufen am Stengel herab; sie sind un-gezähnt und oft li Fuss lang. Die Endähren sind einseitswendig, ge-paart, herabhängend, und bestehen aus schmutzig weissen Blüthen. Inß sind die Blüthen dunkelviolett und die Kelcht.heile weit spitziger.Auf schattigen, feuchten Plätzen, auf Wiesen, an Flüssen und Gräbenin ganz Deutschland.

797. S. tuberosum L. foliis ovatis semidecurrenti-bus : summis oppositis. Jacq. obs. 3. t. 63. ei. aust. t. 225.

Knollentragende W. 1\. 4. 5. Sie unterscheidet sich von der vo-rigen: durch eine knollige, weisse Wurzel; durch den fusshohen, ein-fachen, fast geflügelten Stengel; durch die eirundlänglichen Blätter, dienur haibherablaufend, sehr haarig auf der Rückseite und ganz oben ent-gegengesetzt sind; durch die 2 — 3-spaltigen Trauben mit einer ein-zelnen Blüthe in der Theilung; und endlich durch blassgelbe Blüthen,die mit der Zeit rostfarbig werden. In Wäldern, Gebüschen; Oestreich,Schlesien, Salzburg, Regensburg, Dresden.

798. S. macrolepis Gay: corollae laciniis ovatiserectis, coronae radiis exertis. PiChb. pl. crit. III. 367.S. bulbosum Schimp. punctatum Gaud. filipendulum Bisch.

Langschuppige W. tj.. 5. 6. Vom Wuchs des S. tuberosum, meistgrösser, Wurzel mit entfernten, fast kugeligen Knollen, von der Grösseeiner Wallnuss, die Blätter eirund, die untersten gestielt. Blüthe gelb,halb so gross als an S. officinale. In Weinbergen bei Heidelberg.Dierbach, Schimper. Das S.tuberos. maius Clus, passt nicht hier-