ORDO I.
305
Lycopsis, Krummhals .
805. L. nrrensis L. floribus inaecjualibus, calycibus5-parlilis corollae tubum subaequantibus: fructiferis erectis,foliis bispidis. Engl. bot. 938. Fl. D. 435. Schic, t. 31.Du et. et Hayye V. 4. jiiichusa arvensis M. B.
Acker-K. Q. 6 — 9. Der aufrechte Stengel ist ästig und sehr rauh.Die abwechselnden Blätter sind schmal-lanzettförmig, umfassend, leichtgebuchtet, gezähnelt und ganz behaart. Die Endähren sind einseits-wendig und gekrümmt. Die himmelblauen Blüthen haben eine weissegekrümmte Röhre und sind kurz gestielt. Auf fettem Boden werden dieBlätter eirund und wellenförmig. Auf Ackerrändern, unter der Saat inganz Deutschland.
Von dem Acker - K. war sonst gebräuchlich: Bvglossi silvestrisradix. Man kann sie wie Boretsch zu Salat benutzen; auch ist sieallem Vieh ein angenehmes gesundes Futter.
806. L. pulla L. floribus inaequalibus, calycibus5-fidis : fructiferis inflatis pendulis, bracteis calyce longio-ribus foliisque lanceolatis, caulibus erectis. Ja co. aust.t. 188.
Schwarzbrauner K. Q. $. 5 — 7. Die kriechende Wurzel treibteinen fusshohen Stengel und drüber; er ist einfach, zottig und scharf.Die behaarten Blätter sind auch scharf: die Wurzelblätter stehen dichtund sind stumpf; die des Stengels sind abwechselnd, umfassend undzugespitzt. Die dichten Trauben sitzen auf den Spitzen der Aeste oderin ihren obersten W inkeln; sie sind gekrümmt und vielblüthig. Diebraunrothen Blüthen sind doppelt grösser als der Kelch, dessen zweiuntere Zähne etwas kürzer sind. Die jüngere Pflanze ist fast schmierigund weissgraulich, weiterhin striegelicht und dunkelgrün. Auf Acker-rändern , unter dem Sommer-Getreide auf Sandboden; Süd- und Mittel-deutschland.
807. L. vesicaria L. foliis integerrimis, cauleprostrato ramoso, calycibus fructescentibus inflatis pendulis,limbo corollae brevissimo. Monts III. s. 11. t. 26. f. 11.Nonea violacea DeC. N. decumbens Moeych.
Blasenfrüchtiger Kr. ©. 6. 7. Er unterscheidet sich von demvorigen: durch den gestreckten, weitschweifigen Stengel, der aufsteigtund oft über fusshoch wird; durch grössere Blätter, die mehr behaart-Mösler’s Handb. d. Geirächsk. 3te Aufl. 20