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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ELASSIS V. SPECIES.

Sumpf-W. ty. 5—7. Die kriechende Wurzel ist gegliedert und treibtnackte und aufrechte Schäfte, die einen halben Fuss und länger wer-den. Die Blüthen stehen in Quirlen und bilden eine schöne Traube,die sich über das Wasser erhebt. Die Blüthen sind weiss, oder spielenins Röthliche; die Röhre und deren Mündung sind gelblich. Die Kap-sel kugelrund. In Gräben und Sümpfen.

L y s i ra a c li i a , Lysimachie.a. Pedunculis mullifloris.

853. L. tbyrsiflora L. racemis lateralibus pedun-culalis. Engl. bot. 176. FL D. 517- TJiyrsanihus palu-stris Schrnk. Naumburgia thyrsißora Mych.

Straussblüthige L. 6. 7. Die kriechende Wurzel treibt einenganz einfachen, aufrechten Stengel, der fast anderthalb Fuss hochwird. Die ganzrandigen, lanzettförmigen Blätter sind ungestielt, ent-gegengesetzt, kahl und punktirt. Die kleinen, gestielten Blüthen sindgelb und roth punktirt; sie stehen in einer kurzen, aber dichtenTraube.Die kahlen Staubfäden sind am Grunde frei. Sie variirt mit 4, 6 und8 Staubgefässen. In Gräben und Sümpfen.

854. L. vulgaris L. panicula coinposita verticillata,fol. ovato-oblongis, calycibus capsula Immaculata brevioribus.Br, akw. 278. Fl. Dan. 689. Hayye VllL 15. Drew. etHayse 11. 59.

Gemeine L. ZJ. 6 — 8. Aus der kriechenden Wurzel entsteht ein3 Fuss hoher, aufrechter Stengel, der kantig und zottig ist. Die ei-rund-lanzettförmigen Blätter sind sehr kurz gestielt und stehen gegen-über, oft zu 3 und 4; dabei sind sie ganz wenig ausgebuchtet. Diehochgelben Blüthen haben an der Basis ihres Stiels ein pfriemenförmi-ges Deckblatt. Die Staubfäden sind am Grunde verwachsen und kahl.Die 3-kantigen Kelchblättchen sind roth gerandet. An Flüssufern, aufsumpfigen, schattigen Stellen überall. L. gucstphalica Weihe Florabot. Zeit. 1822. p. 411. hat einblüthige Blüthenstiele , drüsigeKelche und Deckblättchen, und abgekürztere Blüthen. Diese Form fin-det sich auch in Sachsen, und muss in Beziehung auf die Standhaftig-keit ihrer Unterschiede noch beobachtet werden. Sie erscheint alsMittelglied zwischen vulgaris und punctata, und ist eigentlich von letzte-rer nur durch die stumpfe Form der Corolle deutlich verschieden, waswie der Blüthenstand auch veränderlich sein könnte. Sie ist vielleicht