ORDO J.
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949. S. Pseudocapsicum L. caule inerini fmti-coso, foliis lanceolatis repandis, uinbellis sessilibus.
Beissbeerenartiger N. t). 6—9. Dieser immergrüne, ästigeStrauch wird 3 — 4 Fuss hoch. Die ganzrandigen Blätter sind weich.Die weissen Blüthen hinterlassen kirschähnliche, rothe Beeren. AufMadeira.
>»$ 950. S. aculeatissimum L. caule fruticoso acu-lealissimo, foliis cordatis (juinquelobo-sinuatis pilosii:<sculis,calycibus subaculeatis. Jacq. ic. r. 1, t. 41.
Stachelvoller N. tj. 7. Dieser immergrüne, ästige Strauch wird3 — 4 Fuss hoch und ist ganz mit spitzigen, violettbraunen Stachelnbesetzt. Die Blätter sind auf beiden Flächen mit gleichen Stachelnbesetzt. Die weissen Blüthen bilden kleine, seitenständige Schirme.Die Beeren sind anfänglich weiss und zuletzt schwarz. In Afrika.
^ 951. S. Sodomaeum. L. caule aculeato fruticosotereti, foliis pinnatifido-sinuatis sparse aculeatis nudis, ca-lycibus aculeatis. Morxs. s. 3. t. 1. f. 15.
Sodoms-N. tj. 6. 7. Dieser immergrüne Strauch wird an 3 Fusshoch. Die Stacheln sind gelblich. Die Zweige schwärzlich. Die vio-letten oder blauen Blüthen bilden Rispen. Nur die einzeln im Winkelstehende Blüthe ist ein Zwitter und blüht zuerst, die übrigen in derRispe sind männlich. Die Beeren sind anfänglich weiss und grünge-scheckt, in der Folge gelb. Am Vorgebirge d. g. H.
Von dem Bittersüss führt man in den Apotheken: Dulcamarae sti-pites,, folia; sie werden im Frühlinge und Herbst gesammelt. Es hateinen anfangs bittern, alsdann süssen Geschmack; einen besonders ekel-haften Geruch, und gehört zu den betäubenden Giften. Sehr gefähr-lich sind die Beeren, die so heftiges Purgiren und Vomiren erregen,dass ein Hund von 30 Stück, die man noch ganz im Magen fand, nach3 Stunden starb. Zweige und Blätter gebraucht man wider das Keu-chen der Pferde. Die Wurzeln befestigen Wasserdämme und Ufer. —Der überaus mannigfaltige Gebrauch der wohlthätigen Kartoffeln ist be-kannt genug. Nach dem Zeugniss bekannter Aerzte ist der mässigeGenuss sogenannter unreifer Kartoffeln gar nicht (?) nachtheilig, wohlaber der Genuss erfrorener. Die gequetschten Blätter und Knollen ge-ben augenblickliche Linderung bei Verbrennungen und bewirken schnelleHülfe. In den Apotheken hatte man: Solani tuberosi herba, tubera. —Von dem gemeinen Nachtschatten gebrauchte man ehedem: Solani herba ;
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