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thigen Stielen. Die linealförmigen Deckblätter zeigen einen nnd den an-dern Zahn. Auch die Kelchzähne sind linealförmig. Die hellblauenBlüthen hängen über. Die kahle Kapsel ist geadert. Auf Voralpen;Krain, Schwaben, Schweiz.
1000. C. pyramidalis L. foliis laevibus serratiscordatis: caulinis lanceolatis, caulibus elatis simplicibus,umbellis sessilibus lateralibus.
Pyramide n artige Gl. y. 6 — 8. Der einfache, aufrechte Stengelist kahl und wird an 4 Fuss hoch. Die Wurzelblätter stehen rasenar-tig, Die wellenförmigen Blätter haben verdickte Sägezähne. Die schö-nen hellblauen Blüthen bilden eine vielblüthige, dichte sehr langeTraube. Die Krone ist beinahe 5-theilig. Dieses schöne Gewächs giebtMilchsaft, wenn es verletzt wird. Auf trockenen Felsen; alten Mau-ern; Krain, Friaul, Litorale.
1001. C. latifolia L. caule tereti striato glabro,foliis ovato-lanceolatis duplicato-serratis, pedunculis axillari-bus unifloris erectis, calycibus glabris. Engl. b. 302. Fl.D. 85.
Breitblätterige Gl. y. 6 — 8. Die milchende Wurzel treibt einenaufrechten, ganz einfachen Stengel; er ist nur nach oben eckig, steif-haarig und wird 3 — 4 Fuss hoch. Die abwechselnden Blätter verlau-fen sich in breite Stiele; weiter hinauf sind sie stiellos und sämmtlichscharf. Die einzelnen Blüthen stehen in den obern Blattwinkeln aufeckigen Stielen: die fruchttragenden hängen über. Der kahle Kelch hatlanzettförmige zugespitzte Abschnitte. Die schönen Kronen sind bis überdie Mitte 6-spaltig, bewimpert und hellviolett oder weisslich. Im Ge-sträuch, in bergigen Waldgegenden; Erzgebirge, Schlesien, Schwaben,Franken, Thüringen: Jena, Erfurt; Nassau, Hannover, Holstein,Mecklenburg.
1002. C. Trachelium L.caule angulato, foliis cor-dato-lanceolatis acute serratis calycibusque liispidis, pedun-culis axiliaribus paucifloris. Engl. bot. 12. Fl. D. 1026.Hook Lond. 109. Roem. Fl. europ. V. — var. C. urticaefoliaSchm.
Gemeine Gl. y. 6 — 8. Der vieleckige, aufrechte Stengel ist steif-borstig und wird 2 — 3 Fuss hoch. Die abwechselnden Blätter sindeingeschnitten-sägezähnig: die obern sind fast gestielt, dabei runzelig-