ORDO I.
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und ist die C. bononiensis der meisten Floristen. Wächst auch im mitt-lern Deutschland, von da bis nach Taurien.
1006. C. sibirica L. hispidula, foliis lanceolatis,obtusis, undulatis, inferioribus basi angustatis, floribus pe-dunculatis cernuis paniculatis; calycis laciniis lanceolato-sub-ulalis, appendiculis gerrnen aequantibus. Jacq. ausfr. 200.Gmei.. sib. III. t. 29.
Sibirische Gl. <?■ 5. 6. Bis über einen Fuss hoch, gleichsam einein allen Theilen, besonders in den Blüthen sehr verkleinerte C. Medium.Auf Bergwiesen in Oestreixh, Ungarn, Sibirien.
1007. C. Medium L. eapsulis quinqutelocularibus ob-teclis, caule indiriso erecto folioso, floribus erectis.
Grossblüthige Gl. $. 6. 7. Der eckige, 2 Fuss hohe Stengel istbehaart und sehr scharf. Die ungestielten lanzettförmigen Blätter sindscharf, abwechselnd, verloren gekerbt und wellenförmig. Die Blüthen-stiele in den Blattwinkeln sind meist 3-blüthig und länger als die Blät-ter. Die lanzettförmigen Deckblätter sind bewimpert. Mit den Ab-schnitten des sehr scharfen Kelchs wechseln 5 runzelige Blättchen ab,welche die Kapsel bedecken. Die schönen Blüthen sind hellblau. Diebauchige Krone ist in den 5 Winkeln bewimpert. Friaul, Sieben-bürgen, Nizza.
1008. C. barbata L. hispida, caule simplici, foliispaucis lanceolatis obtusiusculis integerrimis, corolla barbata,capsula 5-loculari sinubus reflexis obtecta. Jacq. obs. 1.t. 37. Khock sil. 38. Bot. Cab. 788. Bot. Mag. 1258.
Gebartete Gl. I}. 7. 8. Der ganz einfache Stengel wird spannen-hoch. Die Wurzelblätter sind scharf; das einzige Blatt des Stengelsist ungestielt, ganz stumpf und umfasst den Stengel halb. Die wenigeneinseitswendigen Blüthen sind blau und bilden eine Traube; sie sindüberhängend, gestielt und stehen meist einzeln. Die herzlanzettförmigenDeckblätter sind ungestielt, halbstengelumfassend und einzeln. Sie va-riirt mit weissen Blüthen. Auf Alpen und Voralpen; Oest., Salzb.,Schles.
1009. C. alpina Jacq. caule simplici, foliis ellip-ticis hirsutis, pedunculis unifloris axillaribus diphyllis, flo-ribus pendulis glabris. Jacq. austr. t. 118. B. Mag. 957.