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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

foliis oblongis subcrenatis, Acribus solilariis, capsulis pris-maticis. Cürt Mag. t. 102.

Venusspiegel ©. 6 — 8. Der aufrechte, steifhaarige Stengel istgleich bei seinem Ursprung sehr ästig, gefurcht, kahl und einen hal-ben Fuss hoch und drüber. Die stumpfen Blätter wechseln ab: die derWurzel verlaufen sich in Stiele; die des Stengels sind ungestielt undumfassen ihn. Die radförmigen lllüthen sind violett und in der Mitteweiss, selten finden sie sich weiss; sie stehen einzeln. Die Kelch-abschnitte sind (nicht immer) länger als die Krone. Die Staubfädenstehen nicht auf so breiten Klappen, als die der übrigen Arten. Dieprismatisch-3-seitige Kapsel ist 3-fächerig. Unter der Saat; Oestreich,Krain, Baden, Würzburg, Nürnberg, Pfalz, Frankf. a. M., Hessen,Giesen, Tübingen, Jena, Leipzig, Göttingen. Die Standorte, wie beimehrern einjährigen Ackerpllanzen, sehr veränderlich.

1016. C. liybrida L. caule basi subramoso stricto,foliis oblongis crenalis, calycibus aggregalis corolla longiori-bus, capsulis prismatico-cylindricis. Engl. bot. 375.

Bastard-Venusspiegel. ©. 7. 8. Der gefurchte Stengel hat fasthäutige Ecken, die scharf sind. Die abwechselnden Blätter sind kahlund nur am Rande scharf. Die Blüthen sitzen eng beisammen auf demgemeinschaftlichen Stiele ungestielt. Der grosse, 3-kantige Kelch istvertrocknet: die Abschnitte sind lang und lanzettförmig. Die röthlich-blaue Blüthe ist tief 5-spaltig, fast radförmig und bleibt oft unent-wickelt. Die 3-kantige Kapsel hat 3 Furchen und ist 6-fächerig. Un-ter dem Getreide; Oestreich, Schwaben, Neuwied, Schlesien, Holstein,Göttingen.

c. TVahlenbergla. Schrad. caps. supra calycem dehiscente.

1017. C. hederacea L. foliis cordalis rotundatis

angulato-5-lobis peliolalis sublus glabris, caule prostrato ra-dicanle. Eugl. b.73. Fl. D. 330. Hook. Lond.93. Wahlnh.hederacea Rchb. pl. crit. V. ic. 637. '

Epheublättrige Gl. R. 8. Die fadenförmigen, runden Stengel fin-den sich von der Länge eines Fingers bis zu der eines Fusses; sie sindschwach und ästig und bilden nicht selten einen dichten Rasen. Diezerstreuten Blätter sind gestielt: auf der obern Fläche mit borstigenHärchen besetzt, auf der untern ganz kahl und glänzend. Die unglei-chen Blattstiele sind oben gerinnelt Die einblüthigen Stiele stehen