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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPEC1ES.

während der Blüthenzeit ganz gerade, späterhin bogig, auch ästig. DieBlätter und die bis zu Ende der Blüthenzeit sehr grossen Achselblätt-chen sind langgestreckt, die Blumen gross, sehr blassblau, in der Mitteweiss. Die letzten Bliithen sind biumenblattlos, aber gleichfalls frucht-bar. Die jungen Blätter stets feinhaarig, die zur S'ruchtzeit erschei-nenden werden kürzer, mehr herzförmig, und man muss überhaupt nichtvergessen, dass alle Veilchen zur Zeit der Blüthe ein ganz anderes An-sehen haben als nach derselben. Auf Sumpfniesen, an Teichen in Sach-sen, Schlesien, Böhmen, Oestreich, am Rhein und im Norden.

c. Slipulis pinnalißdis, sligmate urceolulo.

1089. V. Iricolor L. caule angulato glabro diffuso,foliis oblongis dentalo-creiintis; inferioiibus cordnlo-ovatis,slipulis lyralo-piimatifidis crenntis, cnlcare cnlycis appencli-cibus longioribus. Engl. bot. 1287. Fl. D. 623. Sturm1. 11. IIayx k III. 5. var.: V. Kitaibeliana Schut.t. —V. aryensis Munis. V. iric, parviß. Hayne Arzngvv. III.4. — V- bannalica VV. K. V. hicolor. Hoitm.

Dreifarbiges V. ©. 3. 5 — 10. Der sehr ästige Stengel ist nie-derliegend. Die abwechselnden Blätter sind gestielt. Die grossen Ne-benblätter haben lange, genimperte Lappen, wovon der äusserste amgrössten ist. Die blattwinkelständigen stehen einzeln; sie sind einblü-thig, viereckig und auf dem Rücken gefurcht. Die gefärbten Deckblät-ter sind sehr kiein und an der Basis geölirt. Der Kelch ist kahl. Dasuntere, etwas grössere Blüthenblatt ist gegen den Schlund hin mit 7schwarzblauen Linien bezeichnet und endigt sich in ein stumpfes, horn-förmiges Honiggefäss; übrigens ist die Krone sehr schön violett, purpur-gelb und weissüch: Diese Farben ändern in den Gärten in man-cherlei Schattirung ab. Der Fruchtknoten ist eirund. Man unterschiedsonst als Art eine F. arvensis. Diess Ackerveilchen macht aber gar zuunmerkliche Uebergänge in jene grossblülhige Form. Seine Blüthensind weisslich oder gelblich, kleiner als der Kelch, dann bilden sichblaue Flecke an den Spitzen der Blumenblätter, dann wieder die ober-sten Blumenblätter oder auch alle violettblau. Auf Sandfeldern häufigin allen Abänderungen.

1090. V. lutea Huds. pereimis, caule triquetro sub-

simplici, foliis ovato-oblongis crenalis, slipulis palinatiüdisciliatis, cakare calycis appendices vix excedeute. — a. V.saxatilis Schm. — (3. F. lutea Sm. Engl. bot. 721.