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CLA.SSIS V. SPEC1ES.
kahl. Die Blüthen sitzen auf dem 3-blätterigen Deckblatt, wovon dasmittelste am grössten und blattähnlich ist. Die lockere Traube ist meisteinseitsvvendig. Der Kelch ist inwendig weiss und bleibend: die beflü-gelten Lappen haben über der Basis 2 Zähne; dabei ist er 4- und 3-spaltig, selten 5-spaltig. Honiggefäss, (4 u. 3) Staubgefässs und Grif-fel, sind wie in Th. Linophyllum. Die kugelrunde Nuss enthält einSaamenkorn. Unter dem Saamen befindet sich bei allen Arten ein gel-ber Schleim. Auf Gebirgen; Oestr. Baiern, Salzb. Sachsen u. s. w.
IJ. racemus apice aborlien$ , flores nnibracieali.
1122. Th. r os Ir ft tum. 31. K. foliis uninervibus, drupasubglobosa, sessili; perinnlhio fmctiun dupliim longo. Reu«,pl. crit. V. ic. 650.
Schn abe 1 f rü cht iges L. Zf. 5 — 6. Einigermassen vom Ansehendes Th. alpinum, die Blüthe doppelt so gross, so dass dieselbe nachdem Abblühen doppelt so lang erscheint, als die Frucht selbst. Tyrol,Baiern, am nördlichen Abhange der Alpen, im Flussbette der Isar.
1123. Th. comosum Rtii. foliis Irinervibus, drupaoblonga, sessili, perionthio fructu triplo breviori. TA.ebractealum Dhew. et Hatnr t. 122. Tennin. bot. t. 26.f. 4. Rcnii. pl. crii. V. ic. 649.
Schopfiges L. Z|. 5. 6. Sieht aus wie ein verkümmertes Th. rnon-tanum. Der kantige Stengel wird spannehoch und drüber. Die zer-streuten Blätter sind linien- oder linienlanzettförmig, spitzig, verloren3-nervig und hohl; nur die in der Nähe der Blüthe sind gestielt. DasBlatt und der Blüthenstiel sitzen auf einem gemeinschaftlichen Stiel.Der Kelch ist 4- und 5-spaltig, zuweilen auch 3-spaltig; innerhalbweiss und bleibend, wie der vorige; die eirund-lanzettförmigen Lappendesselben sind ganzrandig. Honig - und Staubgefässe, wie die des vo-rigen. Der Griffel ist länger als die Staubgefässe. Es unterscheidetsich von den vorigen: durch die nach oben blüthenleere Traube; durchdie einzelnen Blüthen ohne Deckblätter; durch den gemeinschaftlichenStand der Blätter und Blüthen; durch die ganzrandigen Kelchlappen;und durch den längeren Griffel: von Th. alpinum: durch die zerstreu-ten, hohlen Blätter; durch die nach der Spitze hin unfruchtbare Traube;durch die gestielten Blüthen ohne Deckblätter; durch die Kelchlappen,die über der Basis mit 2 Zahnen versehen sind; und durch die fastrunde Nuss. Auf waldigen Triften bei Berlin.