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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO II.

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misc. 2. t. 6. Sturm D. FI. 22. Lomatogonium carinthia -cum Br. Rohr. Fl. gerrn.

Himmelblauer E. ©• 7. 8. Die einfache gelbliche Wurzel treibteinen viereckigen, 2 — 3-bIüthigen Stengel, der bald aufrecht ist, baldliegt und ungefähr 2 Zoll lang wird. Gewöhnlich sind vier ausgebrei-tete, ungestielte Wurzelblätter vorhanden, und 2 entgegenstehendeStengelblätter. Die einzelnen Blüthen haben einen 5-tlieiligen Rand miteirunden, geaderten Abschnitten, die ganzrandig und oben schön him-melblau sind. Im Schlunde sitzen kurze, weissliche Borsten. DerKelch ist 5-theilig. Auf den höchsten Alpen; Kärnth. Krain, Salzb.

1142. G. lutea L. foliis laiis ovatis nervosis, cotol-lis subipiiutjuefidis rolalis verticillatis, verlidllis subeymosis,calycibus spathacels. Plevk. 156. BLll. ic. 139. Düsseid.Sainnil. 16. Sicertia — Vest. Astei'ias — Bork.ii.

Gelber E. 1\. 7. 8. Die dicke geringelte Wurzel ist äusserlich braunund inwendig gelb. Der aufrechte Stengel wird 2 bis 4 Fuss hoch;dabei ist er rührig, gestreift und kahl. Die ganzrandigen Blätter sindkahl und denen von / eratimn alb. ähnlich; an der Wurzel gestielt; amStengel ungestielt und in der Nähe der Blüthen umfassend. Die 4Deckblätter sind eirund und 3-nervig. Der 3—4-spaltige Kelch istdurchscheinend und vertrocknet. Die schöne, gelbe Krone ist fast bisauf die Basis 5 — 6-theilig: die kurze Itöhre ist am Grunde drüsig;die Theile sind spitzig und geadert. Die Antheren sind an der Basispfeillörmig. Die zusannnengedrückten Saamen sind am Rande häutigund stehen in 4 Reihen. Auf Alpen und Voralpen; Oestreich, Steyer-mark, Salzburg, Baiern, Schwaben.

b. Corollis campanulatis.

1143. G. pannouica Host. corollis subsexfidiscampanulatis puiictatissiinis verticillatis, calycibus coriaceistruneatis. Jaco. a. t. 136. Dtisseld. Saminl. 16. G. pun-ctata Jacq. obs. 2. t. 30.

O est r ei chi s eher E. y. 8. 9. Er unterscheidet sich von dem fol-genden: durch die fastrund-eiförmigen Kronabschnitte, die stumpf, abernicht eiförmig und zugespitzt sind. Der Kelch ist bis gegen die Mittein so viel Abschnitte getheilt, als die Krone hat, wovon 2 entgegenge-setzte grösser sind. Auf Alpen und Voralpen; Oestr. Kärnth. Steyerm.Tyrol, Bai. Böhm.