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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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431
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ORDO II.

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Gemeiner E. 2J.. 8. 9. Die nur wenig geringelte Wurzel treibt einenfast fusshohen, aufrechten Stengel, der einfach und undeutlich kantigist. Die entgegengesetzten Blätter sind kahl und ganzrandig: die un-tern sind kleiner. Zwei entgegenstehende, linienförmige Deckblätter.Die aufrechten, schön dunkelblauen Blüthen sind gefaltet: die Eckensind grünlich; inwendig finden sich gelbe Punkte. Sie stehen in denBlattwinkeln und an der Spitze. Die Antheren sind verbunden. Ervariirt mit wcisser Blüthe. Auf feuchten sumpfigen Triften.

1148. G. frigid a Haexke corollis eampanulatis quin-quefidis terminalibus sessililms binalis, laciniis oblusis, foliislineari-oblongis cnervibus. Froel. G. icon. Schm, in Roem.Arch. 1 . 2. f. 2.

Durchscheinender E. 2}. 7. Der aufsteigende Stengel ist mit denscheidenartigen Blattstielen bedeckt. Von den stumpfen Stengelblätternsind die beiden obersten Paare anmittelbar unter dem Kelche einander ge-nähert. Der rührige Kelch ist 5-spaltig, abwechselnd mit grossem Ab-schnitten. Die bartlose Krone ist doppelt länger als der Kelch, gefaltet,häutig, gelblich; sie hat blaugrüne Längsstreifen und Punkte: die drei-kantigen Abschnitte sind spitzig und zwischen jedem steht ein kleinerZahn. Die säulenförmige Kapsel ist an beiden Enden zugespitzt. Aufden Steiermärkischen Alpen.

1149. G. algida Pale. corollis eampanulatis quin-quefidis terminalibus pedunculalis subternis, laciniis acutis,foliis lnnceolatis trinervibus. Pat.l. ross. 2. I. 95. G. frigidaß. FrOEL.

Kalter E. 2f. 7. Die Wurzelblätter stehen in Bündeln. Die Blüthenbefinden sich in den obersten Blattwinkeln und an der Spitze zu 3 und4 beisammen. Auf hohen Alpen am Baikal.

1150. G. acaulis L. corolla 5-fida campnnulata cau-lem quadrangulärem excedente. Jach. a. t. 135. Stürm1. 4. Gaertx. 11. t. 114. f. 6. Engl. b. 1594. Bot. Mag.52. G. grandiflora Lam. Ciminalis acaulis Brich.

Grossblüth i ger E. 2[. 6 — 8. Die vielköpfige Wurzel treibt fin-gerhohe aufrechte Stengel. Die Wurze'.blätter stehen kreisförmig umden Stengel; die des Stengels sind entgegengesetzt, ungestielt, amGrunde verwachsen - scheidenartig, fast 3-nervig und kleiner als dievorigen. Die einzelne Blüthe steht aufrecht. Der eckige, glockcnför-